Domcafe

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Das Domcafe in Gelsenkirchen-Buer neben der Propsteikirche Sankt Urbanus war bis Ende der 1980'iger Jahren recht beliebt. Es wurde im Jahr 1972 als Kaffeehaus von Alfred Lange erbaut. In den 1990'iger Jahren versuchten sich öfters Konditoren das Domcafe wieder in Schwung zu bringen, leider vergeblich. Seit Anfang des 21. Jahrhunderts wurden von der Stadt öfters Ideen gesammelt für eine Neunutzung des Domcafe-Gründstückes. Dieses zog sich auch über Jahre hin. Bis zum Abriss im Dezember 2008 stand es lange Zeit leer.

Domcafe im Juni 2008

An dieser Stelle entstand 2009 ein großer REWE-Supermarkt (1.800 m³ Verkaufsfläche) mit darunterliegende Tiefgarage und barrierefreie Wohnungen. Weiterhin wird der Bereich zwischen Geschäften und Sankt Urbanus Kirche, die man hier umgangssprachlich Domplatte bzw. Kirchplatz nennt, ebenfalls hergerichtet.

Das Domcafe bestand aus der Cafe-Ebene im Obergeschoß, sowie aus einer Backstube im Erdgeschoß. Weiterhin waren noch einige andere Geschäfte in diesem Gebäudekomplex enthalten. Wie z.B. die Fleischerei am Dom (1974), die Kneipe Old Inn (war ca. 30 Jahre lang dort), der Sechser Pasch, ein Modegeschäft, Pelz Stöhr, eine Spielhalle und ein Internet-Cafe. Da Geschäfte an der Domplatte Mitte der 1990'iger Jahre nicht mehr so attraktiv waren, wechselten in dieser Zeit häufiger die Geschäfte.


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