Ernst Tengelmann

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Ernst Tengelmann (* 14. Januar 1870 in Somborn bei Dortmund; † 30. März 1954 in Essen) war ein deutscher Unternehmer.[1] Von 1913 bis 1942 war er Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Essener Steinkohlenbergwerke AG und Vorstandsvorsitzender der Gelsenkirchener Bergwerks-AG. Neben Carl Hold und Gustav Knepper gehörte er zu den einflussreichsten Größen im Ruhrbergbau der 1930er Jahre. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand gehörte er noch dem Aufsichtsrat der Essener Steinkohlenbergwerke AG an.

Von 1922 bis 1943 war er Präsident der Industrie- und Handelskammer Essen. 1913 wurde er Stadtverordneter in Essen für den Nationalen Verein, 1924 für die Deutsche Volkspartei, 1934 für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei.

Tengelmann war ab 1930 Mitglied der NSDAP, Ebenso arbeiteten seine Söhne Walter und Wilhelm aktiv für die Partei.[2][3] Er sagte beim Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 mit Hitler diesem auch finanzielle Unterstützung zu.

Einzelnachweise

  1. Ernst Tengelmann : 14. Jan. 1870 - 30. März 1954 Gedenkschrift. Essener Steinkohlenbergwerke AG. 1955.
  2. Gerhard Gebhardt: Ruhrbergbau: Geschichte, Aufbau und Verflechtung seiner Gesellschaften und Organisationen. Essen: Verlag Glückauf, 1957.
  3. Dirk Stegmann: Zum Verhältnis von Großindustrie und Nationalsozialismus 1930-1933. In Archiv für Sozialgeschichte XIII, Bonn-Bad Godesberg 1973, S. 417 und 478

Weblinks