Eva Goris

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Eva Goris (* 3. Mai 1956 in Gelsenkirchen) ist eine deutsche Journalistin. Von 1990 bis 2008 war sie als Ressortleiterin Umwelt bei Bild am Sonntag und ist seit Mitte 2008 als Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung tätig.

Zur Autorin

Eva Goris hat an der Ruhruniversität Bochum Biologie studiert. Von 1978 bis 1986 war sie Redakteurin bei der Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Essen. Dann wechselte die Journalistin nach Hamburg und arbeitete als Pressesprecherin der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Von 1990 bis 2008 war sie als Ressortleiterin Umwelt bei Bild am Sonntag und ist seit Mitte 2008 als Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung tätig. Die Autorin lebt in Hamburg.

Die Journalistin war bis Mitte 2008 Mitglied im deutschen Nationalkomitee für die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Eva Goris ist Autorin zahlreicher Wissenschafts-Serien wie Tatort Tierfabrik, Vergifteter Alltag und Wissen, was wir essen und Besser essen. Als Klima-Kommissarin hat die Journalistin 2007 einen Themenschwerpunkt für Bild am Sonntag gesetzt.

Die Autorin zahlreicher Auslandsreportagen hat für Bild am Sonntag aus Kriegs- und Krisengebieten berichtet. Sie war in den Hungerlagern Somalias, hat über das Leid der Minenopfer in Angola, Afghanistan und Sarajewo geschrieben und den Völkermord in Ruanda dokumentiert. Eva Goris war auf der Karibikinsel Montserrat, als dort der Vulkan Soufrière ausbrach und die Insel verwüstete. Sie hat den Dalai Lama in seinem nordindischen Exil in Dharamsala interviewt und für Natur-Reportagen Südamerika, Indonesien, Australien und über 30 afrikanische Staaten bereist.

Auszeichnungen

Für ihre BILD am SONNTAG-Serie über Kinder dieser Welt wurde sie 2000 mit der Ehrenmedaille der SOS-Kinderdörfer ausgezeichnet. Für ihre Tier- und Umwelt-Reportagen erhielt sie 2004 eine Auszeichnung des Deutschen Tierschutzbundes und für die Bild am Sonntag-Serie Wissen, was wir essen wurde Eva Goris von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit dem Journalistenpreis 2004 ausgezeichnet. Im Januar 2006 erhielt sie den Medienpreis der Deutschen Umwelthilfe.

Werke

  • mit Claus-Peter Hutter: Der Duft-Code - Wie die Industrie unsere Sinne manipuliert, Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-20001-2.
  • Schmeckt's noch? Die Wahrheit über die Praktiken der Lebensmittelindustrie. Knaur-TB 77984, München ISBN 978-3-426-77984-2.
  • Die Erde schlägt zurück – Wie der Klimawandel unser Leben verändert, Droemer-Knaur-Verlag, 2009, in Zusammenarbeit mit Claus-Peter Hutter
  • Warum haben Gänse Füßchen?, Droemer-Knaur-Verlag, 2008: Zusammen mit Autor Claus-Peter Hutter erklärt Eva Goris den Ursprung von deutschen Redensarten.
  • Collektion des verlorenen Wissens – Was Opa noch wußte, Droemer-Knaur-Verlag, 2008, in Zusammenarbeit mit Claus-Peter Hutter
  • Unser kläglich Brot, Droemer-Knaur-Verlag, 2007: kritischer Ratgeber zur industriellen Lebensmittelproduktion
  • Collection des verlorenen Wissens – Was Oma noch wußte, Droemer-Knaur-Verlag, 2006, in Zusammenarbeit mit Claus-Peter Hutter
  • Wissen, was wir essen, Riva-Verlag, 2004
  • Die Seele wird nie satt, Heyne-Verlag, 2001: Sachbuch über Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen
  • Essen, aber was?, Ullstein Verlag, 2001: kritischer Ratgeber rund ums Essen

Weblinks