Feilgenhauer

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Die Bekleidungsunion Harald Feilgenhauer war ein Bekleidungshersteller in der Feldmark, Ludwig-Dürr-Weg 3.

Firmenwappen der Bekleidungsunion Harald Feilgenhauer

Geschichte

Vorgängerbetrieb war die "Dresdner Schürzen- und Kleider-Fabrik Hopf & Feilgenhauer" in der Dresdner Albertstadt. Inhaber waren bis zu seinem Tod Ludwig Otto Hopf († 1927/28 in Dresden), danach seine Witwe Hilde Gertrud Hopf sowie Bernhard Hellmut Feilgenhauer. Der Betrieb hatte bis zu 1.300 Beschäftigte. Die Firma Hopf & Feilgenhauer wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 enteignet. Feilgenhauer ging daraufhin in die Westzone des besetzten Deutschlands. Harald Feilgenhauer, der Sohn des frühere Dresdener Betriebsleiters, Hellmut Feilgenhauer, gründete nach Zwischenstationen in Bayern 1947 in Gelsenkirchen seine Bekleidungsunion. Zunächst wurde in Räumen der WEKA produziert. 1950 wurde das vom Halfmannshöfener Architekten Otto Prinz entworfene Betriebsgebäude in der Feldmark, Zeppelinallee 99 (Ludwig-Dürr-Weg 3), bezogen.

Innerhalb von drei Jahren entwickelte sich Feilgenhauer zu einem hochmodernen und leistungsfähigen Großbetrieb für Damen- und Kinderkleidung, Schürzen-und Kittelherstellung und der weiblichen Berufskleidung.

Harald Feilgenhauer siedelte sich 1969 mit einem Nähbetrieb im Bereich „Buchenhöfe“ in Wulfen-Barkenberg an und verzog dann in das Altwulfener Gewerbegebiet „Im Köhl“. Im Mai 1981 wurde der Betrieb mit vielen Frauenarbeitsplätzen vorerst geschlossen. Grund dafür waren zurückgehende Umsatzzahlen.

1986 musste der entgültige Konkurs angemeldet werde.

Weblinks

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