Ferdinand Spindel

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Ferdinand Spindel (* 31. Januar 1913 in Essen, † 1980 in Neuenkirchen bei Soltau) war ein deutscher Künstler, der unter anderem als Maler, Bildhauer und Objektkünstler tätig war.

Ferdinand Spindel

Leben und Werk

Nach seiner Schulzeit machte Spindel zunächst ab 1932 eine Ausbildung bei Max Burchartz zum Gebrauchsgraphiker an der Folkwang-Schule in Essen. 1947 begann er als freischaffender Künstler zu arbeiten.

1957 wird er Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, und steht seit dieser Zeit in engem Kontakt zur 1957 von Heinz Mack und Otto Piene gegründeten Gruppe ZERO.

Spindel wendet sich nach ungegenständlichen Arbeiten der 1950er Jahre ab 1963 alltäglichen Materialien zu. Vor allem der Schaumstoff wird zu seinem bevorzugten Ausdrucksmittel seiner oft unbetitelten Reliefs, Materialbilder und Objekte, die eine neue Ästhetik des formbaren, weichen Materials erschließen. Bildhaft auf Spanplatten fixiert oder auch verschnürt und freistehend platziert, gibt Spindel dem Material neue Form und Sprache, wobei er seine Arbeiten teils monochrom übermalt, teils die Originalfarbe des jeweiligen Schaumstoffs beibehält. 1969 war er Gründungsmitglied der Künstlergruppe B1. Er reiste unter anderem nach Paris, Prag, New York und Moskau und stellte an zahlreichen namhaften Ausstellungsorten aus, unter anderem in der Kunsthalle Bremen.

1964 und 1971 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Gelsenkirchen und 1972 den Konrad-von-Soest-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Spindel war von 1963 bis 1973 Mitglied und Vorsitzender der Künstlersiedlung Halfmannshof in Gelsenkirchen.

Auszeichnungen

  • 1964: Kunstpreis der Stadt Gelsenkirchen
  • 1971: Kunstpreis der Stadt Gelsenkirchen
  • 1972: Konrad-von-Soest-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Weblinks

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