Feuerwehr Gelsenkirchen

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Wichtige Daten und Zahlen
im Überblick
Gründungsdatum: 1. Oktober 1904 (Berufsfeuerwehr)
ab 1850 (Freiwillige Feuerwehr)
Mitglieder: ca. 275 (Berufsfeuerwehr)
ca. 340 (Freiwillige Feuerwehr inkl. Jugendfeuerwehr)
Standorte
(Anzahl):
3 (Berufsfeuerwehr)
8 (Freiwillige Feuerwehr)
7 (Rettungswachen)
3 (Notarztstandorte)
Fahrzeuge: ca. 150, davon
7 HLF 20/16
4 DLK 23/12
4 ELW 1
1 ELW 2
12 RTW
3 KTW
Adresse: Stadt Gelsenkirchen
Zentrale Feuer- und Rettungswache
Seestrasse 3
D-45894 Gelsenkirchen
Telefon: +49 (0)209/ 1704-0
Website: www.feuerwehr-gelsenkirchen.de
Feuerwache 1 in der Wildenbruchstraße

Die Feuerwehr Gelsenkirchen ist eine kommunale Behörde der Stadt Gelsenkirchen. Sie besteht aus einer 1904 gegründeten Berufsfeuerwehr und acht Freiwilligen Feuerwehren und untersteht als Amt 37 dem Vorstandsbereich 2: Finanzen, Personal und Organisation, Feuerwehr. Der oberste Dienstherr der Feuerwehr Münster ist der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen.[1]

Geschichte

Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen wurde am 1. Oktober 1904 gegründet. Dadurch konnten im Jahr 2004 die Feuerwehr Gelsenkirchen und der bekannteste Fußballverein der Stadt Gelsenkirchen, der FC Schalke 04 gemeinsam ihr 100-jähriges Jubiläum feiern. Die recht wechselhafte Geschichte der Feuerwehr Gelsenkirchen reicht allerdings über das Jahr 1904 hinaus noch weiter in die Vergangenheit bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Aufgaben

Zu den Pflichtaufgaben der Feuerwehr Gelsenkirchen gehören unter anderem:[2]

  • die Bekämpfung von Schadfeuern.
  • die Hilfeleistung bei Unglücksfällen und öffentlichen Notständen.
  • die Wahrnehmung von Aufgaben im Bereich des Zivilschutzes.
  • der Betrieb einer Leitstelle.
  • die Aufklärung der Bevölkerung im Rahmen der Brandschutzerziehung.
  • die Wahrnehmung von Aufgaben im Rahmen der Amtshilfe für andere Behörden.

Neben den Pflichtaufgaben übernimmt die Feuerwehr Gelsenkirchen eine Reihe von freiwilligen Aufgaben. Hierrunter fallen unter anderem Hilfeleistungen auf privatrechtlicher Basis, die in Ausnahmefällen durchgeführt werden und meist kostenpflichtig sind. Traditionelle Tätigkeiten der Freiwilligen Feuerwehren, wie die Beteiligung an Karnevalsumzügen oder der Feuerwehrsport fallen ebenfalls in diesen Bereich.[3]

Aufgaben im Rettungsdienst

Das Aufgabengebiet des Rettungsdienstes ist keine eigentliche Pflichtaufgabe der Feuerwehr Gelsenkirchen, sorgt aber jährlich für die meisten Einsätze. Das Aufgabengebiet wird der Feuerwehr durch das Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung (§ 17)[4] und durch das Rettungsgesetz NRW (§§ 6-9, 13)[5] zugewiesen. Hierdurch ergeben sich unter anderem folgende Aufgaben:[6]

  • Mitwirkung im Rettungsdienst.
  • Zusammenarbeit mit Krankenhäusern und Notärzten.
  • Organisatorische Leitung um Bereich Rettungsdienst bei Großschadenlagen.
  • Aus- und Fortbildung von Rettungsdienstpersonal.

Berufsfeuerwehr

Feuer- und Rettungswache 2

Organisation

Die Feuerwehr Gelsenkirchen (Referat 37) wird durch einen Leitenden Branddirektor als Referatsleiter geführt. Im unterstehen eine Stabstelle und fünf Unterreferate:[7]

  • Stabstelle 37 - Schule für Feuerschutz und Rettungsdienst
  • Referat 37/1 - Verwaltung, Finanzen
  • Referat 37/2 - Gefahrenabwehr und Rettungsdienst
  • Referat 37/3 - Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz
  • Referat 37/4 - Technische Dienste
  • Referat 37/5 - Einsatzplanung, - Lenkung, Bevölkerungsschutz, Forschung

Personal

Die Feuerwehr Gelsenkirchen verfügt über rund 300 Beamte im Lösch- und Rettungsdienst. Hinzu kommen 8 technische Beschäftigte und 13 Mitarbeiter in der Verwaltung (8 Beamte und 5 Beschäftigte).

Das in der Leitung und Verwaltung sowie im technischen Betriebsdienst eingesetzt Personal arbeitet im Tagesdienst. Es setzt sich aus Beamten des mittleren, gehobenen und höheren Dienstes und den Angestellten der Berufsfeuerwehr zusammen. Tätigkeitsfelder sind unter anderem der Vorbeugende Brandschutz oder die Ausbildung an der Feuerwehrschule. Die reguläre Wochenarbeitszeit beträgt 38,5 und 41 Stunden. Das im Einsatzdienst eingesetzte Personal besteht ausschließlich aus Beamten. Gearbeitet wird hier im Schichtdienst. Eine Schicht beginnt um 7:30 Uhr und endet 24 Stunden später. Danach erfolgt eine mindestens 24-stündige Ruhepause.

Personalstärke und Einsatzmittel im Bereich Brandschutz und Rettungsdienst

Die tägliche Mannschaftsstärke im Brandschutz richtet sich nach dem im Brandschutzbedarfsplan von 2011 gemachten Vorgaben. Dieser legt fest, dass je nach Dinglichkeit des Einsatzes innerhalb von acht Minuten zehn Feuerwehrbeamte am Einsatzort angekommen sein müssen. Nach weiteren fünf Minuten müssen zusätzliche sechs Beamte vor Ort zur Verfügung stehen. Das größeren Schadensereignissen erhöhen sich die Zahlen entsprechend.[8]

Um den wechselnden Einsatzszenarien gerecht zu werden, werden täglich zwei Einsatzleitwagen, fünf Löschgruppenfahrzeuge und drei Drehleitern besetzt. Hinzu kommen zwei Wechselladerfahrzeuge, die verschiedene Abrollbehälter zur Einsatzstelle bringen können. Das Personal eines der Wechsellader besetzt im Bedarfsfall ein Kleineinsatzfahrzeug. Hinzu kommt das Personal im Rettungsdienst, welches 2 Notarzteinsatzfahrzeuge und sechs Rettungswagen besetzt.

Aus den Vorgaben und Anforderungen resultiert eine tägliche Sollstärke von 62 Beamten der Feuerwehr Gelsenkrichen:

Funktion Personaleinsatz
Direktionsdienst 1
Einsatzleitdienst 1
Leitstelle 6
Löschgruppenfahrzeug 1 der Wache 1 4
Löschgruppenfahrzeug 2 der Wache 1 4
Drehleiter der Wache 1 2
Löschgruppenfahrzeug 1 der Wache 2 4
Löschgruppenfahrzeug 2 der Wache 2 4
Drehleiter der Wache 2 2
Wechsellader 1 der Wache 2, Kleineinsatzfahrzeug 2
Wechsellader 2 der Wache 2 2
Löschgruppenfahrzeug 1 der Wache 5 4
Drehleiter der Wache 5 2
2 Notarzteinsatzwagen 2
6 Rettungswagen 12
Gesamt 62

Ausbildung

Die Beamten und Anwärter der Feuerwehr Gelsenkirchen werden an der Schule für Feuerwehr und Rettungsdienst der Feuerwehr Gelsenkirchen ausgebildet. Einstellungsvoraussetzung für den Mittleren Feuerwehrtechnischen Dienst ist mindestens einen Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem für den Feuerwehrdienst geeigneten Beruf. Hinzu kommt die nötige körperliche und geistige Eignung.[9]

Der Einstellungstest besteht aus einem schriftlichen Teil (Deutschtest, Allgemeinwissen, Mathe) und einem sportlich-praktischen (Sporttest, handwerkliche Fähigkeiten) Abschnitt. Zudem muss ein persönliches Gespräch und eine ärztliche Untersuchung absolviert werden.

Die Ausbildung selbst dauert 18 Monate und beinhaltet die feuerwehrtechnische und die rettungsdienstliche Ausbildung. Neben dem Besuch der Feuerwehrschule erfolgen mehrere Praxisabschnitte auf Wache und im Rettungsdienst.

Nach bestandener Ausbildung müssen jährlich mindestens 30 Stunden Rettungsdienst- und 16 Stunden Feuerwehrfortbildung absolviert werden.

Rettungsdienst

Zusammen mit anderen Hilfsorganisation nimmt die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen im Gebiet der Stadt rettungsdienstliche Aufgaben war. Hierzu werden durch die Feuerwehr täglich rund um die Uhr sechs Rettungswagen (RTW) und zwei Notarzteinsatzwagen (NEF) besetzt. Die Rettungswagen werden hierbei jeweils von zwei rettungsdienstlich ausgebildeten Feuerwehrleuten (Rettungssanitäter, Rettungsassistent oder Notfallsanitäter) besetzt, wohingegen bei den NEFs nur der Fahrer von der Berufsfeuerwehr gestellt wird.

Um Spitzen im Einsatzgeschehen abzudecken und die Berufsfeuerwehr zu entlasten, werden durch verschiedene private Träger und Hilfsorganisationen weitere sechs RTWs (mit 96 - 168 Wochenstunden) und 4 Krankentransportwagen (20 - 159 Wochenstunden) besetzt.

Tauchergruppe

Die seit 1960 bestehende Tauchergruppe der Feuerwehr Gelsenkirchen besteht aus rund 35 Feuerwehrtauchern. Diese verteilen sich auf die drei Wachabteilungen der Feuer- und Rettungswache 2. Im normalen Dienstbetrieb besetzen die Mitglieder der Tauchgruppe eine Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) der Wache und wechseln im Falle eines Taucheinsatzes auf einen speziellen Gerätewagen für Taucheinsätze (GW Wasserrettung).[10][11]

Haupteinsatzgebiet sind vor allem der Rhein-Herne-Kanal und die dortigen Hafengebiete. Im Rahmen der Amtshilfe werden aber auch Einsätze außerhalb Gelsenkirchens durchgeführt, da nicht jede Feuerwehr im Umkreis über eine eigene Tauchergruppe verfügt. Hierbei werden vor allem Einsätze im Bereich der Menschenrettung aus Gewässern, der Suche nach vermissten Personen und die technische Hilfeleistung und Sachbergung aus Gewässern ausgeführt. Im Winter steht zudem die Eisrettung im Vordergrund.

Höhenrettungsgruppe

Als zweite Spezialeinheit der Feuerwehr Gelsenkirchen gibt es die seit 1996 bestehende Höhenrettungsgruppe. Die 24 Mitglieder der Einheit verteilen sich auf die drei Wachabteilungen der Feuer- und Rettungswache 1 und werden ebenfalls im Springerprinzip eingesetzt. Seit 2008 verfügt die Gruppe über einen speziellen gerätewagen Höhenrettung.[12][13]

Die Einheit ist spezialisiert auf die Rettung und Bergung von Personen aus großen Höhen (Schornsteine, Windkraftanlagen, etc.), aber auch aus Tiefen (Schächte, Tunnel, etc.). Um möglichst schnell und fundiert in medizinischen Notlagen helfen zu können, sind alle Mitgliedere Rettungsassistenten.

Standorte

→ siehe auch Hauptartikel Rettungsdienst Gelsenkirchen

Insgesamt verfügt die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen über drei Feuer- und Rettungswachen (Standort beinhaltet Feuerwehr und Rettungsdienst), drei Rettungswachen (nur Rettungsdienst) und zwei Notarztstation (Standort für Notarzteinsatzfahrzeuge). Als Hauptwache wird die 2005 neugebaute Zentrale Feuer- und Rettungswache 2 im Stadtteil Erle genutzt.

Im Zuge umfassender Untersuchungen für den Brandschutzbedarfsplan der Stadt wurde 2011 eine Lücke in der Abdeckung des Stadtgebietes im Bereich Heßler aufgedeckt. In diesem Bereich konnte die Hilfsfrist nicht im ausreichenden Maße eingehalten werden. Als Gegenmaßnahme wurde der Bau einer zusätzlichen Feuer- und Rettungswache beschlossen. Baubeginn war im Frühjahr 2016. Voraussichtlich im Oktober 2017 wird die Wache als neue Feuer- und Rettungswache 3 ihren Dienstbetrieb aufnehmen.[14]

Feuer- und Rettungswache 1, Wildenbruchstraße 50 (FRW 1)

Die Feuerwache 1 am Wildenbruchplatz im Süden Gelsenkirchens war bis zum Jahr 2005 die Hauptwache der Feuerwehr Gelsenkirchen. Das Gebäude, das in den 50er Jahren komplett neu errichtet worden war, erfüllte seit seiner Übergabe an die Einsatzkräfte am 6. Mai 1955 zwar gut ein halbes Jahrhundert lang seine Zwecke, wurde aber schließlich für die komplexen Anforderungen an eine Großstadtfeuerwehr zu eng. Denn im Gebäude waren nicht nur zentrale Einrichtungen, die eine kreisfreie Stadt laut FSHG vorhalten muss (so zum Beispiel die Atemschutzwerkstatt und die Leitstelle) angesiedelt, sondern auch die gesamte Verwaltung der Feuerwehr.

Seit der Inbetriebnahme der ZFRW 2 beherbergt die Feuerwache 1 nach wie vor den Löschzug 1 der Berufsfeuerwehr. Darüber hinaus sind im Gebäude noch die Schlauchwerkstatt, die Bekleidungskammer, der Löschzug 11 der Freiwilligen Feuerwehr sowie die Büros des Stadtfeuerwehrverbandes Gelsenkirchen e.V. untergebracht.

Das von der Feuerwache 1 versorgte Stadtgebiet umfasst die Stadtteile Altstadt, Bulmke-Hüllen, Feldmark, Heßler, Neustadt, Rotthausen, Schalke, Schalke-Nord, Ückendorf. Der Versorgungsbereich der Feuerwache 1 erstreckt sich über eine Fläche von ca. 30 km² und umfasst eine Einwohnerzahl von ca. 117.000 Personen.

Zentrale Feuer- und Rettungswache 2, Seestraße 3

Im Frühjahr 2005 hat die Feuerwehr Gelsenkirchen ihre neue Hauptwache an der Seestraße in Buer bezogen. Die neue Wache liegt zentral in der geographischen Mitte der Stadt und ist das neue Zentrum des Brandschutzes in Gelsenkirchen. Neben der Einsatzabteilung und dem Direktionsdienst ist auch die gesamte Verwaltung der Feuerwehr seit dem Umzug von der Feuerwache 1 hier untergebracht.

Neben dem Löschzug 2 der Berufsfeuerwehr ist an der ZFRW der Löschzug 17 der Freiwilligen Feuerwehr beheimatet. Die neue Wache verfügt über genügend Stellflächen, um auch den umfangreichen Fuhrpark an Abrollbehältern unterbringen zu können, den die Feuerwehr Gelsenkirchen für verschiedenste Schadenslagen bereit hält.

Das von der Feuerwache 2 versorgte Stadtgebiet umfasst die Stadtteile Beckhausen, Bismarck, Buer, Bulmke, Horst, Resse, Resser Mark und Erle. Der Versorgungsbereich der Feuerwache 2 erstreckt sich über eine Fläche von ca. 50 km² und umfasst eine Einwohnerzahl von ca. 120.000 Personen.

Die ZFRW ist das Trainings- und Ausbildungszentrum der Feuerwehr Gelsenkirchen. Eine permanente Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte ist wegen der im komplexer werdenden Aufgaben- und Tätigkeitsfelder der Feuerwehren unerlässlich. Neben der Atemschutzwerkstatt mit ihrer neu eingerichteten Trainingsstrecke für Atemschutzgeräteträger und dem ebenfalls neuen Brandübungshaus, in dem verschiedene Einsatzszenarien zur Brandbekämpfung mit "echtem" Feuer simuliert werden können, befinden sich hier die Unterrichtsräume sowie die Ausbildungsfahrzeuge der Feuerwehrschule. Auch eine Sporthalle steht den Wachabteilungen sowie den Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr für den Dienstsport zur Verfügung.

Rettungswache 3, Im Emscherbruch 30

Mit der Eröffnung und Inbetriebnahme der ZFRW Seestraße ist die ehemalige Feuerwache 3 zu einer Rettungswache umgewandelt worden. Die Berufsfeuerwehr hält hier im 24-Stunden-Dienst ständig einen Rettungswagen bereit.

Der Löschzug 13 der Freiwilligen Feuerwehr ist mit seinen Einsatzkräften auch über den Umzug hinaus an dieser Wache verblieben.

Rettungswache 4, Kampstraße 1

Die Rettungswache 4 befindet sich in der Kampstraße im Westen der Stadt. Die Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen hält hier im 24-Stunden-Dienst ständig einen Rettungswagen bereit, der die Bereiche Horst / Heßler / Beckhausen abdeckt. Angegliedert ist das Feuerwehrhaus des Löschzuges 14 der Freiwilligen Feuerwehr.

Krankentransportwache 6, Im Sundern 15

Die Krankentransportwache 6 (früher: Rettungswache 8) befindet sich in Im Sundern 15. Das Deutsche Roten Kreuz fährt hier mit zwei Krankenwagen vornehmlich südlich des Rhein-Herne-Kanals aus.

Feuer- und Rettungswache 5, Lüttinghofstraße 90

Die Feuerwache 5 liegt im Norden der Stadt Gelsenkirchen, an der Lüttinghofstraße im Stadtteil Hassel, und stellt, neben der Feuerwache 2, einen weiteren Baustein im Prozess der Umstrukturierung der Feuerwehr Gelsenkirchen dar. Ein LF, eine DLK und ein RTW werden rund um die Uhr von acht Feuerwehrleuten besetzt. Außerdem ist hier der Sitz der Leiterwerkstatt. Angegliedert ist das Feuerwehrhaus des Löschzuges 15.

Rettungswache 7, Hochkampstraße 68d

An der Hochkampstraße hat die Firma Falck/Herzig einen KTW-Stützpunkt 7 eröffnet. Von hier aus rücken die KTW´s 7-1 und 7-2 aus.

Rettungswache 9, An der Landwehr

Rettungswache 12, Marienhospital Buer

Notarztstandort 6, Marienhospital

Eines der beides NEF´s der Feuerwehr Gelsenkirchen ist am Marienhospital in Ückendorf stationiert. Von hier aus fährt das Fahrzeug im Rendevouzsystem die Einsatzstellen an. Der Notarzt wird vom Krankenhaus gestellt, der Fahrer ist Rettungsassistent der FW und verbringt seinen 24Std.- Dienst an der NEF Station.

Notarztstandort 7, Bergmannsheil Buer

Das zweite Notarzteinsatzfahrzeug hält die Feuerwehr am Bergmannsheil in Gelsenkirchen Buer vor. Genau wie beim NEF 6 wird der Fahrer von der Feuerwehr gestellt und verbringt seinen 24-Std. Dienst am Krankenhaus.

Notarztstandort, St. Josef-Hospital

Das dritte Notarzteinsatzfahrzeug hält die Feuerwehr am St. Josef-Hospital in Horst vor. Genau wie beim NEF 6 wird der Fahrer von der Feuerwehr gestellt und verbringt seinen 24-Std. Dienst am Krankenhaus.

ehemalige Feuerwache 9 (FW 9)

Die Feuerwache 9, in direkter Nachbarschaft zur ZFRW 2 an der Autobahn 2 gelegen, diente bis zur Inbetriebnahme der neuen Wache 2 als zentrale Nachschubwache für das gesamte Stadtgebiet. Auf dem Gelände des sogenannten Katastrophenschutzzentrums, auf dem neben der Feuerwehr auch Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und des Deutschen Roten Kreuz (DRK) untergebracht sind, stand genug Raum zur Verfügung, um die Abrollbehälter sowie die vier Wechselladerfahrzeuge der Feuerwehr Gelsenkirchen unterzubringen.

Heute sind diese Einheiten sämtlich an der ZFRW 2 untergebracht. An der ehemaligen Feuerwache 9 ist allerdings die Feuerlöscherwerkstatt verblieben.

Wache Standort Beschreibung
Feuer- und Rettungswache 1 Wildenbruchstraße 50, 45888 Gelsenkirchen
Feuer- und Rettungswache 2 Seestraße 3, 45894 Gelsenkirchen
Feuer- und Rettungswache 5 Lüttinghofstraße 90, 45896 Gelsenkirchen
Rettungswache 3 Im Emscherbruch 30, 45891 Gelsenkirchen
Rettungswache 4 Kampstraße 1, 45899 Gelsenkirchen
Rettungswache 8 Im Sundern 15, 45881 Gelsenkirchen
Notarztstation 6 Virchowstraße 122, 45886 Gelsenkirchen
Notarztstation 7 Schernerweg 4, 45894 Gelsenkirchen

Freiwillige Feuerwehr

Insgesamt gehören acht Freiwilligen Feuerwehren, welche als Löschzüge bezeichnet werden, mit rund 250 Mitgliedern zur Feuerwehr Gelsenkirchen. Diese verfügen im Stadtgebiet entweder über eigene Gerätehäuser oder teilen sich ihren Standort mit der Berufsfeuerwehr. Mit dem Abschluss des Neubaus der Berufsfeuerwehrwache in Stadtteil Heßler soll dort ebenfalls eine weitere Freiwillige Feuerwehr entstehen.[15]

Die Freiwillige Feuerwehr in Gelsenkirchen wird in der Regel unterstützend zur Berufsfeuerwehr alarmiert. Kleinere Einsätze werden aber auch selbstständig abgearbeitet. Zudem kommen die Freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz, wenn die Kräfte der jeweiligen Berufsfeuerwehrwache an einer Einsatzstelle längerfristig gebunden sind und keine weiteren Einsätze zeitgleich abarbeiten können. Der jeweilige Löschzug übernimmt außerdem spezifische Sonderaufgaben.

Löschzug 11: Gelsenkirchen-Altstadt

Wildenbruchstraße 50

Löschzug 12: Gelsenkirchen-Buer

Der Löschzug 12 / Buer-Mitte besteht seit 1879 als Freiwillige Feuerwehr. Angegliedert ist die Jugendfeuerwehr des Löschzuges mit 21 Mitgliedern, welche 1989 gegründet wurde.

Feuerwehrhaus des Löschzuges 12 am Urban-von-Vorst-Weg.

Stationiert ist der Löschzug 12 im Feuerwehrhaus am Urban-von-Vorst-Weg 8 im Gelsenkirchener Stadtnorden. Das Feuerwehrhaus wurde im Mai 2006 eingeweiht und wurde nötig, da der ehemalige Standort, die alte Feuerwache 2, durch den Umzug der Berufsfeuerwehr zur neuen Zentralen Feuer- und Rettungswache 2 geschlossen wurde. Das neue Feuerwehrhaus bietet in der Fahrzeughalle vier Großfahrzeugen Platz, außerdem stehen umfangreiche sanitäre Anlagen, Lager-, Aufenthalts- und Schulungsräume bereit.

Dem Löschzug stehen zurzeit vier Fahrzeuge und ein Anhänger zur Verfügung. Als Erstangriffsfahrzeug steht ein kommunales Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 (Baujahr 1993) bereit. Das zweite Löschgruppenfahrzeug stammt aus Katastrophenschutzbeständen und ist ein LF 16-TS (Baujahr 1988). Zur technischen Hilfeleistung steht ein Rüstwagen RW 1 (Baujahr 1988) bereit, der von der Stadt Gelsenkirchen ebenfalls aus Katastrophenschutzbeständen übernommen wurde. Transportaufgaben werden mit dem Mannschaftstransportfahrzeug (Baujahr 2000), bei dem bei Bedarf ein Mehrzweckanhänger angehängt werden kann, wahrgenommen.

Im Einsatzdienst werden die über 30 Mitglieder des Löschzuges 12 jährlich etwa 50-mal gefordert. Der Übungsdienst findet wöchentlich immer donnerstags ab 19:30 Uhr statt.

Neben dem eigentlichen Dienstgeschehen trifft man sich zur Kameradschaftspflege oder pflegt die Kontakte zur Partnerfeuerwehr in Cottbus-Sachsendorf.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet auf der Internetpräsenz des Löschzuges unter www.lz12.de, oder auf den Seiten der Jugendfeuerwehr unter www.jugendfeuerwehr-buer.de.

Löschzug 13: Gelsenkirchen-Erle-Süd

Im Emscherbruch 32

Löschzug 14: Gelsenkirchen-Horst-Hessler

Der Löschzug Horst-Hessler (14) der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen wurde 1892 als eigenständige Feuerwehr im Amt Horst gegründet.


Nach langen Jahren provisorischer und beengter Unterbringung in einem Nebengebäude einer Stahlbaufirma ´Auf dem Schollbruch´ in Horst-Mitte, wurde 1998 das neue Feuerwehrhaus an der Kampstraße im Stadtteil Beckhausen im Westen der Stadt bezogen.

Der Umzug in das moderne, 2 geschossige Gebäude mit 4 Stellplätzen und die Gründung einer eigenen Jugendfeuerwehr 1993 mit heute 21 Jugendlichen hat den Löschzug zu einer Einheit mit 37 Feuerwehrmännern und –frauen anwachsen lassen.

Mit der Eingliederung des ehemaligen AC - Zuges des Katastrophenschutzes in die Feuerwehr im Jahr 2000 übernahm der Löschzug die Sonderaufgabe Dekontamination.

Für diese Aufgabe steht ein DMF (Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug) und ein ABC-ErKW (ABC-Erkundungskraftwagen VW Typ 181) zur Verfügung. Für die Brandbekämpfung verfügt der Löschzug über 2 Löschgruppenfahrzeuge, ein LF 8/6, sowie ein LF 16 TS. Ein Rüstwagen RW 1 ergänzt die Ausstattung für die technische Hilfeleistung. Ferner gehört ein MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) zum Fuhrpark des Löschzuges.

Im Ausrückebereich des Löschzug 14 befinden sich die Stadtteile Horst, Heßler und Beckhausen.

Löschzug 15: Gelsenkirchen-Scholven

Der Standort befindet sich ganz im Norden der Stadt Gelsenkirchen. Seit 1977 ist der Löschzug 15 im Gerätehaus an der Lüttinghofstraße untergebracht. Links an das Gebäude schließt sich der neue Anbau für die Berufsfeuerwehr an.

Nach der Renovierung stehen Zugführerbüro, Schulungsraum, Umkleide, Waschraum, Küche und Aufenthaltsraum zur Verfügung. In der Fahrzeughalle mit Abgasabsauganlage stehen die Alarmspinde. Die Renovierung wurde teils in Eigenleistung der Löschzugmitglieder erbracht.

Der Spatenstich zum Ausbau der Rettungswache zu einer Gruppenwache erfolgte am 23. Oktober 2003. Nach knapp zwei Jahren Bauzeit konnte die Wache dann am 1. Juli 2005 in Dienst gestellt werden. Die Feuer- und Rettungswache 5 ist personell die kleinste Wache im Stadtgebiet Gelsenkirchen. Hier stehen insgesamt 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den 24 Stunden-Dienst (entsprechend 8 pro Schicht) zur Verfügung. Hier ist auch der Sitz der Leiterwerkstatt.

Löschzug 16: Gelsenkirchen-Resse

Der Löschzug Resse (16) der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen wurde 1906 als Löschzug Resse der Feuerwehr Buer gegründet.

Das Feuerwehrhaus des Löschzuges Resse (16) an der Recklinghauser Straße wurde neu errichtet. Vorher stand an gleicher Stelle eine ehemalige Tankstelle, die zum Feuerwehrhaus umgebaut und dem Löschzug 1978 als neue Unterkunft übergeben wurde. Wegen baulicher Unzulänglichkeiten dieses Provisoriums, die in den vergangenen Jahren vielfach in den lokalen Medien (Buersche Zeitung, Westdeutsche Allgemeine Zeitung) thematisierte wurden, wurde seit Anfang 2008 der Neubau realisiert. Der Löschzug ist während der Bauzeit bis Anfang 2009 in der ehemaligen Feuerwache 3 untergekommen.

Im Ausrückebereich des Löschzuges 16 befinden sich mehrere abgelegene Bauernhöfe, die in "wasserarmem Gebiet" liegen. Das bedeutet, dass im Brandfall eine Löschwasserversorgung zu den fraglichen Objekten nur durch den Aufbau einer langen Wegstrecke an B-Schläuchen (über 1000 m) sichergestellt werden kann. Bedingt durch diese geographische Besonderheit, die für den Löschzug 15 ebenso zutrifft, sind beide Einsatzfahrzeuge des Löschzuges 16 mit einem Wassertank versehen.

Der Löschzug 16 verfügt über ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 16/25 (Funkruf: 16-23-1) und über ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 8/6 (Funkruf: 16-42-1) als wasserführende Fahrzeuge. Darüber hinaus gehören ein in Eigenregie umgebauter ehemaliger Tragkraftspritzenanhänger (TSA), auf dem jetzt in mehreren Schlauchtragekörben ca. 1000 m B-Schläuche verlastet sind, sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) (Funkruf: 16-19-1) zum Fuhrpark des Löschzuges.

Löschzug 17: Gelsenkirchen-Erle-Nord

Seestraße 3

Löschzug 18: Ückendorf

Bergmannstraße 201-203

Löschzug Standort Gründungsjahr Sonderaufgabe Bemerkung
Löschzug 11 Gelsenkirchen-Altstadt Wildenbruchstraße 50, 45888 Gelsenkirchen 1879 Technische Hilfeleistung Der Löschzug ist an der Feuer- und Rettungswache 1 untergebracht.
Löschzug 12 Buer-Mitte Urban-von-Vorst-Weg 8, 45894 Gelsenkirchen 1879 Technische Hilfeleistung und ABC-Messeinheit
Löschzug 13 Erle-Süd Im Emscherbruch 30, 45891 Gelsenkirchen 1900 Information und Kommunikation (IuK) Der Löschzug ist an der Feuer- und Rettungswache 1 untergebracht.
Löschzug 14 Horst/Hessler Kampstraße 1, 45899 Gelsenkirchen 1892 Dekontamination Standort befindet sich an der Rettungswache 4.
Löschzug 15 Scholven/Hassel Lüttinghofstraße 90, 45896 Gelsenkirchen 1924 Wasserversorgung Standort befindet sich an der Feuer- und Rettungswache 5.
Löschzug 16 Resse Recklinghauser Straße 110, 45892 Gelsenkirchen 1906 Aufbau eines Behandlungsplatzes
Löschzug 17 Erle-Nord Seestraße 3, 45894 Gelsenkirchen 1900 Logistik und Nachschub Standort befindet sich an der Feuer- und Rettungswache 2.
Löschzug 18 Ückendorf Bergmannstraße 201-203, 45886 Gelsenkirchen 1877 Verpflegung/Versorgung

Jugendfeuerwehr

Zur Nachwuchssicherung der Freiwilligen Feuerwehren wurde die Jugendfeuerwehr Gelsenkirchen ins Leben gerufen. Diese besteht aus acht einzelnen Jugendfeuerwehren, in denen insgesamt rund 150 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren Mitglied sind. Angegliedert sind die Jugendfeuerwehren der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehr, welche auch in ehrenamtlicher Arbeit die Ausbildung der Jugendlichen übernehmen.[16]

Der Ausbildungsdienst findet in der Regel wöchentlich statt. Hier steht vor allem die feuerwehrtechnische Ausbildung im Vordergrund, jedoch wird auch allgemeine Jugendarbeit, wie sportliche Wettbewerbe, Zeltlager und gemeinsame Freizeitaktivitäten, ausgeübt. Zudem wird viel Wert auf die Förderung von Teamarbeit und Eigeninitiative gelegt.

„Hier in der Jugendgruppe lernen wir, wie ein Feuer entsteht und wie es gelöscht wird. Aber auch die wichtigsten Feuerwehrknoten und die Erste Hilfe gehören zu den Ausbildungsinhalten". [...] "Trotzdem kommt die Freizeit nicht zu kurz: Filmeabende, Zeltlager oder Ferienfahrten runden das Programm ab.“

Fahrzeuge der Feuerwehr Gelsenkirchen

Die Feuerwehr Gelsenkirchen verfügt über ca. 150 Fahrzeuge, die für verschiedenste Einsatzsituationen vorgesehen sind. Der Fuhrpark, zu dem auch die ca. 20 Abrollbehälter gehören, ist in seiner Beschaffenheit an das Einsatzaufkommen sowie die geographischen und baulichen Besonderheiten der Stadt angepasst.

Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr

HLF 20/16 Das LF 24 stellt das Rückgrat der Gelsenkirchener Feuerwehr dar. Es eignet sich für Brandeinsätze sowie für Einsätze zur technischen Hilfeleistung. Die seit 1990 in Gelsenkirchen in Dienst befindlichen Fahrzeuge der Firma IVECO Magirus sind als Staffelfahrzeuge ausgelegt. Sie bieten Platz für eine Besatzung von 1/5, also insgesamt 6 Personen. In der Mannschaftskabine sind zwei Pressluftatmer für den Angriffstrupp untergebracht.

Der Motor der ca. 17 t schweren Fahrzeuge bringt eine Leistung von 232 kw für den Allrad-Antrieb. Die Förderleistung der Hoch-/Normaldruck-Pumpe beträgt 2.400 l/min bei 40 bar Nennförderdruck. Das Fassungsvermögen des eingebauten Löschwassertanks beträgt 2.000 l - hinzu kommen noch 200 l Schaummittel, die ebenfalls auf dem Fahrzeug mitgeführt werden.

Im Geräteraum sind 2 Schnellangriffseinrichtungen (je eine auf der linken (G5) und auf der rechten (G6) Fahrzeugseite) sowie ein Einbaugenerator (Leistung: 20 kVA, rückwärtiger Geräteraum GR) untergebracht. Bei der Unterbringung der Gerätschaften im Geräteraum wurde ein Links-Rechts-Schema eingehalten: Auf der rechten Fahrzeugseite (Geräteräume G2, G4, G6)sind die Geräte zur Brandbekämpfung verlastet. Auf der linken Fahrzeugseite (Geräteräume G1, G3, G5) befinden sich die Geräte zur Technischen Hilfeleistung - z. B. Schere, Spreizer, diverse Werkzeugkästen, Trennschleifer und Hebesatz. Auf dem Dach sind drei tragbare Leitern untergebracht, nämlich je eine Schieb-, Steck- und Hakenleiter. Das Fahrzeug verfügt über einen Dachmonitor. In den Dachkästen, die zusätzlichen Stauraum bieten, lagern u. a. Chemieschutzanzüge, Verkehrsleitkegel und Schlauchbrücken.

Die insgesamt sieben bei der Feuerwehr Gelsenkirchen in Dienst befindlichen LF 24 wurden ab August 2007 durch neue Löschfahrzeuge vom Typ Mercedes-Benz-Atego HLF 20/16 mit einem von der Firma BAI hergestellten Aufbau ersetzt.

  • Drehleiter mit Korb (DLK 23/12)

Die seit 1988 in Dienst befindlichen vier Drehleitern vom Fabrikat IVECO Magirus sind seit Ende 2004 durch vier Drehleitern vom Fabrikat Mercedes-Benz-Econic (Fahrgestell) mit einem von der Firma Metz hergestellten Aufbau vom Typ L 32, ersetzt worden. Die neuen Drehleitern verfügen über einen fest am Leiterpark installierten Korb sowie über eine lenkbare Hinterachse, die das Fahren und Rangieren auch unter beengten Verkehrs- und Platzverhältnissen erlaubt. Die Feuerwehr Gelsenkirchen war bundesweit der erste Abnehmer dieses Fahrzeugtyps.

Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr

  • Löschzug 11: MTF - LF 16/12 - LF 16-TS - RW 1
  • Löschzug 12: MTF - LF 16/12 - LF 16-TS - RW 1
  • Löschzug 13: MTF - LF 16/12 - LF 16-TS - RW 1 - ELW 1
  • Löschzug 14: MTF - LF 8/6 - LF 16-TS - RW 1 - DMF - ABC-ErkKw
  • Löschzug 15: MTF - LF 16/12 - LF 16-TS - SW 2000-Tr
  • Löschzug 16: MTF - LF 8/6 - TLF 16/25
  • Löschzug 17: MTF - LF 10/6 - LF 16-TS - WLF
  • Löschzug 18: MTF - LF 16/12 - LF 16-TS - GW-Logistik - ELW 1

Dokumentation - "Feuer und Flamme"

Die Feuerwehr Gelsenkirchen war im Jahr 2017 Bestandteil der erfolgreichen Dokumentation "Feuer & Flamme – Mit Feuerwehrmännern im Einsatz" des WDR. Für die Dokumentation wurden die Wachabteilungen der Wache 2 fünf Monate lang rund um die Uhr von einem Kamerateam begleitet. Zudem kamen Bodycams zum Einsatz. Aus den rund 1.000 Stunden Filmmaterial wurde eine neunteilige Dokumentation zusammengeschnitten, die den Alltag der Berufsfeuerwehrleute zeigt.[17]

Nachdem der Marktanteil der Dokumentation über dem Senderschnitt lag und vor allem beim jungen Publikum sehr gut ankam, wurde eine Fortsetzung beschlossen. Die Dreharbeiten sollen Ende 2017 beginnen.[18][19]

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. "Homepage der Feuerwehr Gelsenkirchen, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  2. "Brandschutzbedarfsplan der Stadt Gelsenkirchen" (PDF; 21,7 MB), S. 68-70, Stand: 13. September 2011, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 1. August 2017.
  3. "Brandschutzbedarfsplan der Stadt Gelsenkirchen" (PDF; 21,7 MB), S. 72, Stand: 13. September 2011, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 1. August 2017.
  4. "Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung" (PDF; 120 KB), S. 9, Stand: 10. Februar 1998, www.idf.nrw.de abgerufen am 1. August 2017.
  5. "Gesetz über den Rettungsdienst sowie die Notfallrettung und den Krankentransport durch Unternehmer (Rettungsgesetz NRW - RettG NRW)", Stand: 21. Juli 2017, www.recht.nrw.de, abgerufen am 1. August 2017.
  6. "Brandschutzbedarfsplan der Stadt Gelsenkirchen" (PDF; 21,7 MB), S. 70, Stand: 13. September 2011, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 1. August 2017.
  7. "Jahresbericht 2015" (PDF; 3,0 MB), S. 7, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 1. August 2017.
  8. "Brandschutzbedarfsplan der Stadt Gelsenkirchen" (PDF; 21,7 MB), S. 97, Stand: 13. September 2011, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 3. August 2017.
  9. "Merkblatt für Bewerber/innen der Berufsfeuerwehr Gelsenkirchen" (PDF; 16 KB), www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  10. "Informationen zur Tauchergruppe der Feuerwehr Gelsenkirchen", www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  11. "Imagebroschüre der Feuerwehr Gelsenkirchen" (PDF; 6,89 MB), S.21-22, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  12. "Informationen zur Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Gelsenkirchen", www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  13. "Imagebroschüre der Feuerwehr Gelsenkirchen" (PDF; 6,89 MB), S. 25, www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  14. "Informationen zu den aktuellen Bauprojekten der Feuerwehr Gelsenkirchen", www.gelsenkirchen.de, abgerufen am2. August 2017
  15. "Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr in Gelsenkirchen", www.sfv-ge.de, abgerufen am 2. August 2017.
  16. "Informationen zur Jugendfeuerwehr in Gelsenkirchen", www.gelsenkirchen.de, abgerufen am 2. August 2017.
  17. "FEUER & FLAMME - MIT FEUERWEHRMÄNNERN IM EINSATZ" (PDF; 4,14 MB), www. feuerundflamme.wdr.de, abgerufen am 3. August 2017
  18. "Feuer und Flamme", auf www.ruhr-guide.de, abgerufen am 3. August 2017
  19. "„Überwältigender Zuspruch“ - WDR setzt Helden-Doku „Feuer & Flamme“ in Gelsenkirchen fort", auf www.derwesten am 18. Juli 2017, abgerufen am 3. August 2017