Franz Bielefeld (Baugeschäft)

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Die Firma Franz Bielefeld war ein Baugeschäft in Gelsenkirchen mit Sitz in der Florastraße 28-30.

Der Betrieb wurde am 19. Februar 1874 von Franz Bielefeld (* 1846 im Sauerland, † 1933) gegründet und eine große Anzahl von öffentlichen Gebäuden wurden von Bielefeld erbaut. Dazu gehörten u.a. die damalige Stadthalle, das 1. Schalker Gymnasium Gelsenkirchen, das Liebfrauenstift und das Georgshaus. Am 1. Januar 1910 wurde die Firma in eine GmbH umgewandelt und zwei Söhne des Inhabers, Josef Bielefeld (Architekt) und August Bielefeld (Ingenieur) traten der Geschäftsführung bei.

Franz Bielefeld wurde von 1895 bis 1902 und von 1904 bis 1910 in die Stadtverordnetenversammlung gewählt. 1910 wurde er mit dem preußischen Kronenorden 4. Klasse ausgezeichnet. 1922 erhielt er den päpstlichen Orden "Pro Ecclesia et Pontifice".

Ihm zu Ehren wurde die damalige Industriestraße in Franz-Bielefeld-Straße umbenannt.

Ein Sohn des Firmengründers war der deutsche Politiker Franz Bielefeld.

Quelle