Im Spannungsfeld des Erweiterten Kunstbegriffs - Gelsenkirchener um Beuys

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Im Spannungsfeld des Erweiterten Kunstbegriffs - Gelsenkirchener um Beuys war ein dokumentarisches Ausstellungsprojekt der Urbanausen zum Kulturhauptstadtjahr ohne Teil des offiziellen ruhr.2010-Projekts zu sein. Die Ausstellung wurde am 8. September 2010 im City Center Bahnhofsvorplatz eröffnet, dauerte bis zum 14. November 2010 und war täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Gelsenkirchen und Joseph Beuys[1], dieser Verbindung nachzugehen und die Berührungspunkte freizulegen und aufzuzeigen, ist eine Absicht der Ausstellung.

In den 1970er Jahren bildete sich in Gelsenkirchen eine Zweigstelle der Free International University Gelsenkirchen (FIU)[2] im Zusammenhang mit der Kunst AG Gelsenkirchen und der Fluxus Zone West Wikipedia-Link. Maßgeblicher Initiator war Johannes Stüttgen, Künstler, enger Vertrauter von Beuys und damaliger Kunstlehrer am hiesigen Grillo-Gymnasium. Aber auch andere Gelsenkichener Schüler und Studenten waren mit diesen Projekten verbunden oder hatten bei Joseph Beuys an der Akademie studiert: Siegfried Sander, Achim Weber, Jürgen Kramer, usw. Die Kunst AG und die verwandten Initiativen traten mit vielfältigen Ausstellungen, Aktionen, Demonstrationen, Konzerten und Theater an die Gelsenkirchener und auch überregionale Öffentlichkeit. Schon 1966, als Franz Joseph van der Grinten Kunsterzieher am Grillo-Gymnasium war, fand auf seine Einladung - gemeinsam mit der SMV - eine Veranstaltung und Diskussion mit Joseph Beuys in der Aula jener Schule statt. In der Thematik der Verbindung von Beuys und Beuyssche Ideen zu dieser Stadt bleibt noch vieles zu entdecken.

Die Ausstellungskonzeption hat all das sichtbar gemacht. Die Ausstellung wurde kuratiert von Jürgen Kramer, Künstler und Beuys' Meisterschüler, und gemeinsam mit der Stadtmarketing Gesellschaft im City Center Bahnhofsvorplatz realisiert.

Ausstellungstext

zu "Im Spannungsfeld des Erweiterten Kunstbegriffs - Gelsenkirchener um Beuys" von Achim Weber

Rahmenprogramm 2010

  • 20. September vierzehntägig: Jour fixe (Gesprächsabend)
  • 17. September: Rockkonzert mit „15 Watt
  • 21. und 22. September: Omnibus für direkte Demokratie in Deutschland (Der OMNIBUS[3] hält auf dem Bahnhofsvorplatz)
  • 22. September: Gelsenkirchen und der Erweiterte Kunstbegriff - Neun Jahre Intervention (Vortag von Johannes Stüttgen)
  • 29. September: „Stadt der tausend Feuer - aber in den Herzen der Menschen“ - Neun Jahre Fluxus Zone West in Gelsenkirchen (Workshop mit Johannes Stüttgen)
  • 10. November: Workshop mit Johannes Stüttgen

Weblinks

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Einzelnachweise