Hans Dütting

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Hans Dütting (* 27. Dezember 1903 in Horst, † 7. Dezember 1966 in Essen; vollständiger Name: Johann Casper Heinrich Dütting) war Direktor der Zeche Zollverein in Essen und Vorstandsvorsitzender der Gelsenkirchener Bergwerks-AG.

Hans Dütting wurde 1903 in Horst geboren. Bereits sein Vater Christian Dütting stand in der vordersten Reihe des Ruhrbergbaus und leitete zwischen 1899 und 1905 die Zeche Nordstern. Hans Dütting studierte Bergbau und erwarb den Grad eines Bergassessors. 1937 wurde er im Alter von 33 Jahren Leiter der Zeche Zollverein. Er war damit der Nachfolger Dr. Otto Springorums, der damals zum Vorsitzenden des Vorstands der Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG) berufen wurde. Im Jahre 1942 wurde Dütting Leiter von sieben fördernden Schachtanlagen, zwei Großkokereien und zwei chemischen Betrieben mit zusammen 27 000 Arbeitern. Diese Anlagen stellten zusammen die Gruppe Gelsenkirchen der GBAG dar, in deren Vorstand er gleichzeitig eintrat.

Unter seiner Führung konnten nach 1945 die schweren Kriegsschäden nicht nur überwunden, sondern durch technische Neuerungen und Umbauten die Förderungskapazität der Gesellschaft erheblich gesteigert werden. Aus der Gruppe Gelsenkirchen ging im Zuge der Entflechtung im Jahre 1953 die Rheinelbe Bergbau AG hervor, deren technisches Vorstandsmitglied er war.

Hans Dütting war von 1956 bis 1966 Aufsichtsratsvorsitzender des Wasserwerk für das nördliche westfälische Kohlenrevier.

Quelle

Weblinks