Hans Everding

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Hans Everding (* 17. Oktober 1876 in Gelsenkirchen; † 5. Dezember 1914 in Rom[1] oder 13. Dezember 1914 in Kassel[2]) war ein deutscher Bildhauer und Medailleur.

Leben

Everding studierte an der Kasseler Kunstakademie bei Carl Begas dem Jüngeren. Neben einigen Skulpturen ist er vor allem für seine Denkmäler und Brunnenanlagen bekannt. 1898 erhielt er auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine kleine Goldmedaille. Eine ausgedehnte Studienreise führte Everding nach und durch Italien mit Aufenthalt in der Villa Strohl-Fern im Jahre 1899/1900. Nach seiner Rückkehr ließ er sich wieder in Kassel nieder. Everding verstarb im Alter von 38 Jahren in Kassel und auf dem Kasseler Hauptfriedhof wurde ein Ehrengrab für Ihn errichtet.

Werke

  • 1897: Relief-Porträtmedaillon von Wilhelm Hentze am Hentze-Denkmal auf der Insel Siebenbergen in der Karlsaue in Kassel
  • 1899: Bronze-Standbild für das Landgraf-Philipp-Denkmal in Kassel (Denkmal 1942 abgebrochen, in den 1980er Jahren Nachgüsse der Relieftafeln vom Sockel an der Martinskirche angebracht)
  • 1903: Standbild von August Kekulé für das Kekulé-Denkmal in Bonn
  • 1909: Hermen von Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller im Hoftheater in Kassel (Goethe-Herme heute im Stadthallengarten)
  • 1906: Papin-Brunnen vor dem Ottoneum in Kassel
  • 1912: Henschel-Brunnen vor dem Rathaus in Kassel

Literatur

  • Everding, Hans. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 11: Erman–Fiorenzo. E. A. Seemann, Leipzig 1915, S. 106 (Textarchiv – Internet Archive).
  • Everding, Hans. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge: A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 466.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Everding, Hans. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 5: V–Z. Nachträge: A–G. E. A. Seemann, Leipzig 1961, S. 466.
  2. Hans Everding auf den Internetseiten der Deutschen Gesellschaft für Medaillenkunst e.V., zuletzt abgerufen am 3. September 2019