Hans Gertzen

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Hans Gertzen (* 22. Januar 1921 in Gelsenkirchen; † 7. September 1998 ebenda) war ein deutscher Politiker der SPD.

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Gertzen eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten, die er mit der Verwaltungsprüfung abschloss. Von 1939 bis 1945 wurde er Soldat im Zweiten Weltkrieg und geriet in Gefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde.

Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft bildete Gertzen sich an der Verwaltungsakademie fort und arbeitete anschließend als Verwaltungsangestellter beim Arbeitsamt in Gelsenkirchen. Zu dieser Zeit lebte er in der Wildenbruchstraße 20.[1]

Abgeordneter

Gertzen schloss sich 1947 der SPD an und wurde 1952 in den Rat der Stadt Gelsenkirchen gewählt. Von 1962 bis 1965 war er Mitglied des Landtag Nordrhein-Westfalen. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1965 bis 1980 an.

Gertzen wird für seine parlamentarische Zurückhaltung im Guinness-Buch der Rekorde 1981 gewürdigt. Er hat kein einziges Mal, weder schriftlich noch mündlich, seine parlamentarische Existenz bezeugt.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1955
  2. Der Spiegel am 27.04.1981