Hans Sarpei

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Hans Sarpei

Links Peer Kluge - Mitte Hans Sarpei
Spielerinformationen
Voller Name Hans Adu Sarpei
Geburtstag 28. Juni 1976
Geburtsort Tema, Ghana
Größe 178 cm
Position Abwehr
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1998–2000
2000–2001
2001–2007
2005
2007–2010
2008–2009
2010–2012
SC Fortuna Köln
MSV Duisburg
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg II
Bayer 04 Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen II
FC Schalke 04
44 (0)
20 (1)
139 (3)
1 (0)
42 (0)
3 (0)
9 (0)
Nationalmannschaft2
2000–2010 Ghana 36 (1)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 05.05.2012
2Stand: 10. Oktober 2010

Hans Adu Sarpei (* 28. Juni 1976 in Tema) ist ein ehemaliger deutsch-ghanaischer Fußballspieler, der zunächst als Mittelfeldspieler], zum Ende seiner sportlichen Karriere aber meist als Außenverteidiger eingesetzt war. Heute arbeitet er als Social-Media-Berater.

Leben

Sarpeis Eltern lebten in den frühen 1970er Jahren in Hamburg; laut eigenen Aussagen stammt daher sein für ghanaische Verhältnisse untypischer Vorname Hans. Er wurde in Tema geboren und lebt seit seinem dritten Lebensjahr in Deutschland. Er wuchs in Köln-Chorweiler auf und absolvierte bei der Bayer AG eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker.[1]

Sein Bruder Edward Sarpei war ebenfalls Profifußballer beim 1. FC Köln.

Karriere

Als Spieler

Verein

In seiner Jugend spielte er bei SV Fühlingen Chorweiler, CfB Ford Niehl und dem SC Viktoria Köln, später bei Winfriedia Mülheim, SV Siegburg 04 und VfL Rheinbach.

Als Amateur von Fortuna Köln gelang ihm 1998 der Sprung in den Profikader (2. Bundesliga). Im Jahr 2000 wechselte er zum MSV Duisburg, ab 2001 spielte er für den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga. Im Sommer 2007 wechselte Sarpei ablösefrei zum Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, bevor er im Sommer 2010 zum FC Schalke 04 wechselte, bei dem er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Nachdem Sarpei zu Beginn der Saison regelmäßig zu Einsätzen kam, musste er sich öfters mit einem Platz auf der Bank oder Tribüne zufriedengeben. Zwischenzeitlich wurde er aufgrund mangelnden Trainingseinsatzes von Trainer Felix Magath suspendiert und musste mit der zweiten Mannschaft trainieren.[2] Erst nach dem Trainerwechsel wurde er von Ralf Rangnick in die Profimannschaft zurückgeholt. Zwar absolvierte er lediglich neun Bundesligaspiele für Schalke, war aber bei entscheidenden Partien stets beteiligt. So stand er 2011 im Halbfinale (gegen den FC Bayern München) sowie im Finale (gegen den MSV Duisburg) des DFB-Pokals in der Anfangsformation. Auch trug er entscheidend zum guten Abschneiden Schalkes in der Champions-League bei, wo er u.a. im Achtelfinale gegen den FC Valencia und im Viertelfinale gegen den Titelverteidiger Inter Mailand eingesetzt wurde. Sarpei wurde zum Ende der Saison 2011/12 bei den Gelsenkirchenern verabschiedet,[3] woraufhin er seine aktive Spielerkarriere beendete.[4]

Nationalmannschaft

Er war ghanaischer Nationalspieler. Sein erstes Länderspiel absolvierte er am 8. Oktober 2000 beim 4:1-Sieg Ghanas über Simbabwe. Er nahm als Stammspieler an der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika teil.

Als Trainer

Am 5. März 2015 erhielt Sarpei nach Abschluss der entsprechenden Ausbildung die A-Lizenz vom DFB. Ende März 2015 hat im Rahmen seiner TV-Serie das Training der dritten Herrenmannschaft des TuS Haltern übernommen.[5] Er ist als Trainer in einem DFB-Stützpunkt tätig, an dem er 14- bis 16-jährige Jugendliche trainiert.[6]

Erfolge

  • DFB-Pokalsieger 2011
  • DFL-Supercupsieger 2011

Sonstiges

Nach seinem Wechsel zu Schalke in der Saison 2010/11 entwickelte sich vor allem auf Facebook ein von den Chuck Norris Facts inspirierter ironischer Kult um seine Person. Aufgrund seiner Bekanntheit in sozialen Netzwerken und Medien ist er seit Ende August 2012 für Karstadt sports als Berater für deren Social-Media-Auftritte tätig, außerdem als Kolumnist für die Online-Plattform des Sportsenders Eurosport. Ab 2013 hatte Sarpei im Fernsehkanal Tele 5 eine eigene Sendung namens Hans Sarpei – das T steht für Coach. Ab November 2014 lief sie bei Sport1. Er coachte darin für kurze Zeit jeweils eine Fußball-Amateurmannschaft.

Auf dem 2012 erschienenen Album Ek to the Roots von Eko Fresh wirkte Sarpei bei dem Titel Gefällt das mit. Von März bis Juni 2015 nahm er mit der Profitänzerin Kathrin Menzinger an der RTL-Fernsehshow Let’s Dance teil und belegte den ersten Platz.

Seit dem 24. Februar 2017 moderiert Hans Sarpei zusammen mit Luke Mockridge die Netflix-Spielshow Ultimate Beastmaster.

Weblinks

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Einzelnachweise