Sekundarschule Hassel

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Hauptschule am Eppmannsweg
Info
Anschrift Eppmannsweg 34
45896 Gelsenkirchen
Schultyp Hauptschule
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Schulträger Stadt Gelsenkirchen
Website https://de-de.facebook.com/pages/Hauptschule-Am-Eppmannsweg-34/225030287528087
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Die Sekundarschule Hassel", früher Hauptschule am Eppmannsweg, ist eine Ganztagsschule der Sekundarstufe I der Stadt Gelsenkirchen im Stadtteil Hassel.

Die Sekundarschule Hassel startete zum Schuljahr 2012/13 als erste Sekundarschule in Gelsenkirchen. Sie ist dreizügig und hat zwei Standorte. Die Jahrgänge 5-7 sind am Standort Eppmannsweg untergebracht, die Jahrgänge 8-10 am Standort St.-Michael-Straße.

Hauptschule am Eppmannsweg

Geschichte

Das Gebäude entstand 1961/62 nach einem Entwurf des Städtischen Hochbauamtes als Evangelische Volksschule zur Entlastung der überfüllten Schule Mährfeldstraße. Sie hieß bis 1968 Lukasschule wegen der engen Verbindung mit der zeitgleich entstandenen Kirche. Turnhalle, Lehrschwimmbecken und Schulgarten gehörten von Anfang an zu den fortschrittlichen Einrichtungen der Schule. Der Hof steht der Bevölkerung offen und ist Teil eines Grünzuges entlang des hier verrohrten Hasseier Baches. An diesem Bach lagen die Höfe der Bauernschaft Hassel. Die Schule besteht aus einer Gruppe von unterschiedlich tiefen Baukörpern und entwickelt ihre räumliche Qualität von Innen nach Außen. Schulen dieses Typs wurden auch in anderen Stadtteilen gebaut. Das architektonische Konzept sieht möglichst viel Tageslicht für alle Räume vor. Die Klassenräume sind um einen überdachten inneren Pausenhof angelegt. Dieses „Atrium" ist vielfältig nutzbar und ermöglicht eine schnelle Orientierung. Fensterbänder umschließen es. Die Verkleidung von Bauteilen mit Keramikfliesen ist charak- teristisch für die Entstehungszeit. 1968 wurden die Volksschulen aufgelöst und meist auch die kirchlichen Bindungen. Seitdem ist die Schule eine für alle Konfessionen offene Gemeinschaftshauptschule. Das Lehr- angebot wurde später um das 10. Schuljahr erweitert. Der Zuzug von türkischen Bergleuten nach Hassel seit etwa 1975 war der Anstoß zu zahlreichen reformpädagogischen Neuerungen einschließlich eines offenen Ganztagsbetriebes und Kooperation mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Jugendheim. 1981 erhielt die Schule einen Pavillon. 1997/99 wurde nach Norden ein Flügel mit Klassen- und Fachräumen angebaut.

Quelle

Schulhomepage