Heinrich Orzewalla

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Heinrich Orzewalla

Heinrich Orzewalla (* 2. Oktober 1910 in Gelsenkirchen,† 22. Oktober 1976 ebenda) war ein deutscher Fußballfunktionär.

Heinrich Orzewalla wurde 1967 in den Vorstand des FC Schalke 04 berufen und war dort Vizepräsidenten bis zu seinem Tod 1976.

Leben

Schon als 14jähriger pilgerte Orzewalla zum ersten Mal "auf Schalke". Vier Jahre später wurde er Vereinsmitglied und verpasste kaum ein Spiel in der Glückauf-Kampfbahn. Er hatte wesentlichen Anteil daran, dass sein Vetter Ernst Kalwitzki 1933 zum S04 wechselte.

Tauchte mal ein finanzieller Engpass auf, war es für ihn keine Frage, dass er mit Bürgschaften einsprang. In den Vorstand des Vereins wurde er dann 1967 gewählt. Er ließ sich von Günter Siebert überreden, in sportlich großer Not den FC Schalke 04 zu führen. Die Mannschaft belegte damals den letzten Platz in der Bundesliga. Zunächst arbeitete Orzewalla als Beisitzer, nach dem Tod von Kurt Hatlauf rückte er zum Vizepräsidenten auf.

Orzewalla war Kaufmann und führte in der Feldmark eine Tankstelle und ein Transportunternehmen (Kohlen und Baustoffhandel).[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1971