Heinz Assmann

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Heinz Assmann (* 19. Juli 1931 in Scholven) ist ein deutscher Politiker (SPD), Gewerkschaftler und ehemaliger Bundestagsabgeordneter.

Leben und Beruf

Assmann wurde 1931 in Scholven, in der Nienkampstraße 18,[1] als Sohn des Bergarbeiters Otto Assmann geboren. Otto Assmann kam im Juni 1944 bei einem Bombenangriff auf Gelsenkirchen ums Leben. Mit seiner Mutter und seinen Geschwistern wurde Heinz Assmann nach Patzschwig bei Leipzig evakuiert. Mit dem Vormarsch der Roten Armee floh die Familie im Frühjahr 1945 wieder zurück in den Westen. Um die wirtschaftliche Versorgung der Familie nach dem Tode des Vaters zu unterstützen, legte Heinz Assmann im Januar 1946 als Bergjungmann an und unterschrieb bald danach einen Lehrvertrag und machte 1959 seine Prüfung zum Hauer an der Zeche Scholven. Er engagierte sich gewerkschaftlich, war seit 1958 Sekretär der IG Bergbau und Energie und wurde 1963 Leiter der Gewerkschaft für den Bezirk Ruhr-Nordost/Hamm mit Sitz in Hamm.

Partei

Assmann ist seit 1948 Mitglied der SPD.

Abgeordneter

Assmann war von 1964 bis 2004 Ratsmitglied der Stadt Hamm und dort zeitweise Vorsitzender der SPD-Fraktion. Dem Deutschen Bundestag gehörte er vom 24. Februar 1983, als er über die Landesliste der SPD Nordrhein-Westfalen für den verstorbenen Abgeordneten Hermann Schmidt nachrückte, bis zum Ende der Wahlperiode (März 1983) an.

Literatur

  • Rudolf Vierhaus und Ludolf Herbst (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002. Band 1, A–M, Saur, München 2002, ISBN 3-598-23781-2, S. 23

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1939