Heinz Renneberg

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Karl Heinz Renneberg (* 29. Oktober 1927 in Gelsenkirchen-Schalke; † 25. Oktober 1999 in Herne) war ein Ruderer aus der Bundesrepublik Deutschland, der 1960 Olympiasieger im Zweier mit Steuermann wurde.

Heinz Renneberg, Klaus Zerta und Bernhard Knubel bei Siegesehrung der Olympischen Spiele 1960

Heinz Renneberg ist in Schalke aufgewachsen, und hat bei Gelsendraht als Maschinenschlosser gearbeitet und ist später nach Herten gezogen. Für seinen Sport trainierte er während der Mittagspause und nach seiner Arbeitszeit.

Er begann 1941 mit dem Rudersport. 1951 und 1952 wurde er zusammen mit Heinz Eichholz Deutscher Meister im Zweier ohne Steuermann. Bei den Olympische Sommerspiele 1952 in Helsinki wurden die beiden im Vorlauf Dritte. Zum Hoffnungslauf traten sie wegen einer Erkrankung von Eichholz nicht an.

1960 siegte er im Zweier mit Steuermann bei der gesamtdeutschen Olympiaqualifikation zusammen mit Bernhard Knubel und Steuermann Klaus Zerta.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1960 in Rom fanden die Regatten auf dem Albaner See statt. Das deutsche Boot gewann den Vorlauf in 7:31,64 Minuten. Im Endlauf siegte das Boot in 7:29,14 mit einer knappen Sekunde Vorsprung auf das Boot aus der Sowjetunion.

Der ausgebildete Maschinenschlosser, der auch im Goorshof 27 in Schalke wohnte [1] , trat für den Ruderverein Gelsenkirchen an. Insgesamt gewann Renneberg bei über 120 Regatten.

Für seine sportlichen Erfolge wurde er durch Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes geehrt.[2]

Literatur

  • Karl Lennartz und Walter Teutenberg: Olympiateilnehmer in Westfalen. Biographien Athen 1896 bis München 1972. Kassel 1993 ISBN 3-928562-58-4

Weblinks

GG-Icon.png Thematisch passender Thread im Forum

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1971
  2. Sportbericht der Bundesregierung vom 26. September 1973 an den Bundestag – Drucksache 7/1040 – Seite 74