Helene Menne-Lindenberg

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Helene Menne-Lindenberg (* 1919 in Gelsenkirchen-Bulmke, † August 1988 ebenda) war eine deutsche Künstlerin.

Leben

Nach einer Ausbildung zur Kindergärtnerin und dem Abitur 1941 am Ricarda-Huch-Gymnasium studierte Helene Menne-Lindenberg zunächst an der Folkwang-Schule in Essen und danach ab 1941 bis 1945 an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. 1943 machte Sie dort Ihr Staatsexamen. Danach lebte sie in Marburg und sie setzte dort ihr begonnenes Studium der Kunstgeschichte und Germanistik fort.

Nach dem Tod von Vater und Bruder in den letzten Kriegsmonaten kehrte sie zur Unterstützung ihrer Mutter nach Gelsenkirchen zurück und bestritt mit Kunstunterricht und bestellten Portraits den Unterhalt der Familie.

1950 war Helene Menne-Lindenberg Mitbegründerin des Bund Gelsenkirchener Künstler. Zu dieser Zeit arbeitete sie als Kunsterzieherin in Bochum.

Sie beteiligte sich an Jahresausstellungen und lieferte regelmäßig Beiträge zu dem Kalendern des Bund Gelsenkirchener Künstler. In ihrem eigenen Atelier, Im Lindacker 9 in Ückendorf [1], arbeitete sie bis wenige Jahre vor ihrem Tod im August 1988.

Helene Menne-Lindenberg war mit dem Juristen und Richter Heinz Menne (1921-1988) [2] verheiratet und hatte zwei Kinder. Ihre Tochter Angelika Menne-Haritz war von 2006 bis 2014 Vizepräsidentin des Bundesarchivs.

Literatur

  • Helene Menne-Lindenberg (1919–88), Michael Imhof Verlag, ISBN 978-3-7319-0821-0

Quelle

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gelsenkirchener Blätter, Ausgabe Nr. 23 vom 1. bis 15. Dezember 1951
  2. Telefonbuch Gelsenkirchen 1967