Hermann Krelaus

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Hermann Krelaus (* 27. Februar 1902 in Gelsenkirchen, † 1945 in Mönchengladbach) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Hermann Krelaus wurde 1902 in Gelsenkirchen geboren und machte sein Lehrerexamen. Für eine kurze Zeit arbeitete er als Lehrer. Später war er bei einer Sozialbehörde, und dann für kurze Zeit bei einer Bank in Gelsenkirchen angestellt. Anschließend begann er ein Studium in München welches er jedoch abbrach, um wieder ins Ruhrgebiet zurückzukehren. Dort war er dann Technischer Assistent am Gelsenkirchener Stadttheater. Er wechselte danach an Theater in Düsseldorf und in Recklinghausen. 1926 ging er nach Berlin, wo er bis 1929 an der Volksbühne Berlin als Dramaturg arbeitete. Er schloß sich der kommunistischen Bewegung an. 1930 kehrte er nach Gelsenkirchen zurück, wo er bis 1933 arbeitslos gemeldet war. Er betreute in dieser Zeit Arbeitertheatergruppen. Von 1932/33 war er Mitglied einer trotzkistischen Gruppe. Kurz nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten emigrierte er nach Amsterdam, wo er vermutlich von Trotzkisten unterstützt wurde, und im Widerstand arbeitete.

Von 1933 bis 1936 war er federführend in einer trotzkistischen Emigrantengruppe tätig, und arbeitete mit einer Theatergruppe zusammen und betätigte sich für die trotzkistische Presse. Seit 1936 wurde er gesucht. Da er sich weigerte, im Spanischen Bürgerkrieg mitzukämpfen, verlor er die Unterstützung der Trotzkisten. Er lebte von Übersetzungsarbeiten und arbeitete an einer illegalen Zeitung in Holland mit.

1943 wurde Hermann August Krelaus schließlich verhaftet und ins Gefängnis nach Hamm in Untersuchungshaft überführt. Wegen Vorbereitung zum Hochverrat machte ihm im Frühjahr 1944 das Oberlandesgericht Hamm den Prozeß. Krelaus wurde zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Zeit vom 3. Mai 1944 bis 17. Mai 1945 verbrachte er in Haft und mußte Zwangsarbeit in der Steingrube Eschershausen verrichten. Er verstarb 1945 in Mönchengladbach.

Er schrieb unter dem Pseudonym Herbert Klaus und hatte auch unselbständige Veröffentlichungen in der "Weltbühne", dem Berliner Tageblatt und dem Berliner Börsen-Courier.

Selbständige Veröffentlichungen

  • Michael erwacht
  • Auferstehung
  • Wunder in Nürnberg
  • Wo bist du?

Quelle