Hermann Zimmermann

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
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Hermann Zimmermann (*23. Februar 1935 in Bochum-Wattenscheid, † 9. September 2021 in Gelsenkirchen) war ein katholischer Pfarrer.

Hermann Zimmermann 1995

Leben

Hermann Zimmermann wurde als Sohn eines Bergmanns in Bochum-Wattenscheid geboren und am 23. Juli 1960 in Gelsenkirchen zum Priester geweiht. Nach seiner Weihe war er zunächst Kaplan in der Pfarrei St. Anna in Schalke-Nord. Seit 1965 war er als Religionslehrer am Max-Planck-Gymnasium in Buer sowie als Subsidiar in der Pfarrei St. Anna und kurze Zeit später in St. Barbara in Erle tätig. Im Jahr 1970 wurde er zum Gymnasialpfarrer ernannt. In dieser Zeit lebte er in der Flachsbachstraße 10. [1]

Anschließend übernahm er ab Sommer 1971 als Subsidiar zusätzlich priesterliche Dienste an der Pfarrei St. Ludgerus in Buer, für die er im Mai 1982 als Pfarrer ernannt wurde. Im Jahr 1992 wurde er zusätzlich als Pfarradministrator der Pfarrei Heilig Geist in Schaffrath ernannt, für die er ab dem Jahr 1994 Rektoratspfarrer war. Zimmermann gehörte damit zu den ersten Priestern im Ruhrbistum, die zwei Pfarreien leiteten; in diesem Zusammenhang warb er für die Notwendigkeit der Zusammenarbeit über Pfarreigrenzen hinweg.

Im Oktober 1996 wurde Hermann Zimmermann zum Dechanten des Dekanates Gelsenkirchen-Horst und im Januar 2002 zum Definitor des neuen Dekanates Gelsenkirchen-Buer gewählt. Mit der Neuerrichtung der Propsteipfarrei St. Urbanus im August 2007 ernannte ihn der Bischof von Essen als Pastor mit der eigenverantwortlichen Wahrnehmung der Seelsorge in der Gemeinde St. Ludgerus.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand im September 2009 war Hermann Zimmermann bis zur Vollendung seines 75. Lebensjahres als Pastor im besonderen Dienst in der Propsteipfarrei St. Urbanus, schwerpunktmäßig in der Gemeinde St. Josef in Scholven, tätig. Solange es seine Gesundheit zuließ leistete er auch darüber hinaus weiterhin gerne priesterliche Dienste in der Propsteipfarrei.

Hermann Zimmermann wurde auf der Priestergruft des Hauptfriedhofs in Gelsenkirchen-Buer beigesetzt.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Adressbuch 1974