Herta

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
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Herta
Hertha.jpg
Künstler: Josef Thorak
Entstehungsjahr: 1927
Art: Terracotta-Plastik
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Stadtteil: Buer
    
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Beim Neubau der Nebenstelle der Reichsbank Buer wurde Wert darauf gelegt, das Haus auch nach außen durch eine große und machtvolle Keramik auszustatten. So wurde der 1889 in Salzburg geborene Josef Thorak beauftragt. Er schuf diese Terracotta-Plastik 1927. Sie stellt die germanische Fruchtbarkeitsgöttin "Herta" ("Hertha") dar. Hergestellt wurde sie bei der Firma Schütte in Minden zum Preis von damals 3000 Mark.

Entsprechend des ersten Verwendungszwecks dieses Gebäudes als Landeszentralbank könnte diese Figur als „Hüterin der Schätze“ bezeichnet werden. Das Werk besteht aus mehreren Terrakotta-Segmenten, die übereinander angeordnet und durch deutlich erkennbare Fugen miteinander verbunden sind. Laut Meinung der Europäischen Kultur Stiftung in Nörvenich ist der bei Akten verhältnismäßig hoch angesetzte Busen und dessen kleine und kompakte Form typisch für Arbeiten von Josef Thorak aus dieser Zeit. Mit den überlebensgroßen Ausmaßen der Figur greift Thorak bereits 1928 den Wünschen der NS-Ideologie nach Monumentalität voraus.

Quelle

Weblinks