Horst Dichanz

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Horst Dichanz (* 19. April 1937 in Gelsenkirchen-Buer; † 13. September 2023 in Coesfeld) war ein deutscher Pädagoge und Hochschullehrer.

Horst Dichanz 2010

Leben

Horst Dichanz wurde in Buer geboren; sein Vater war Fördermaschinist auf der Zeche Bergmannsglück. Die Familie lebte in der Bannizastraße 7.[1] Er besuchte in Buer die Volksschule und das Gymnasium, das er mit dem Abitur abschloss.

Von 1957 bis 1961 absolvierte er eine Ausbildung zum Lehrer an der Pädagogischen Akademie in Essen-Kettwig. Anschließend arbeitete er als Lehrer in Gelsenkirchen an der Velsenschule in der Siedlung Bergmannsglück und in Liängeryk (Lengerich). 1963 begann er ein nebenberufliches Studium der Erziehungswissenschaften an der Universität Münster. Nach der Promotion 1969 in Münster war er von 1970 bis 1973 Referent am Deutschen Institut für Fernstudien (DIFF) in Tübingen (Aufbau des Funkkollegs). 1974 wurde er Wissenschaftlicher Rat (Akademischer Rat) und Professor an der Universität Bielefeld. 1974 wurde er in den Gründungsausschuss der Fern Universität berufen. Von 1975 bis 2002 lehrte er als Professor für Theorie der Schule und des Unterrichts; erster Prorektor für Weiterbildung.

Horst Dichanz verstarb am 13. September 2023 in Coesfeld.[2]

Schriften (Auswahl)

  • Unterricht. Eine Einführung. München 1978, ISBN 3-7799-0700-3.
  • Unterrichtsvorbereitung. Probleme, Beispiele, Vorbereitungshilfen. Stuttgart 1980, ISBN 3-12-921831-9.
  • Schulen in den USA. Einheit und Vielfalt in einem flexiblen Schulsystem. München 1991, ISBN 3-7799-0598-1.
  • Changing tradtitions in Germany's public schools. Bloomington 1998, ISBN 0-87367-396-4.

Weblinks

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Einzelnachweise