Neuer Westfälischer Kurier

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Der Neue Westfälische Kurier war eine Zeitung in Gelsenkirchen.

Der Neue Westfälische Kurier wurde ursprünglich als eine dem Zentrum nahestehende Zeitung von der britischen Militärregierung lizensiert. Zunächst wurde der Neue Westfälische Kurier in Hamm gedruckt und in Werl herausgegeben. Nach der Aufhebung des Lizenzzwanges wurden die Gelsenkirchener Lokalausgaben ab dem 1. Juni 1949 durch den Verlag Felix Post übernommen. Druckort und Verlagsort des Neuen Westfälischen Kuriers war nunmehr Gelsenkirchen. Die Ausgaben von Gelsenkirchen und Buer kamen zunächst ohne spezifischen Namen aus. Ab Oktober 1949 wurde die Gelsenkirchener Ausgabe in Gelsenkirchener Nachrichten und die Buersche Ausgabe in Buersche Volkszeitung umbenannt. Die Horster Ausgabe des Neuen Westfälischen Kuriers erschien erst ab dem 16. Februar 1950 und hieß von vornherein Horster Volkszeitung.

Die Motivation für diese Namensgebung der Lokalausgaben war in dem Bemühen des Verlags begründet, durch die Übernahme alter Zeitungsnamen bei der Leserschaft an eine spezifische lokale Identitätsbildung anzuknüpfen. Der personelle Bezugspunkt dieser Tradierung war bei Felix Post zu finden, der bis 1940 die Buersche Volkszeitung herausgegeben hatte. Ab dem 1. April 1954 wurde die Zeitung mit sämtlichen Nebenausgaben von den Ruhr-Nachrichten übernommen. Die erste Nummer der Zeitung erschien am 6. September 1946, die erste Nummer der Horster Volkszeitung kam am 16. Februar 1950 heraus. Am 31. März 1954 wurde das Erscheinen des Zeitung eingestellt. In Gelsenkirchen und Horst wurden die Lokalausgaben nun mit der Lokalausgabe zu den Ruhr-Nachrichten - Gelsenkirchener Anzeiger verschmolzen.

Quelle

Institut für Stadtgeschichte: Verzeichniss der Zeitungen