Industriestraße

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
HauptseiteDisambig.png
Dieser Artikel betrifft die heutige Industriestraße. Früher trug einmal die heutige Franz-Bielefeld-Straße diesen Namen.
Straße in Gelsenkirchen

Industriestraße

ehemaliger Name: Teilbereich zwischen Auf dem Schollbruch und Essener Straße: Neustraße

Teilbereich zwischen Essener Straße und dem Bereich der heutigen Schmalhorststraße: Vogelsangstraße

Teilbereich zwischen Markenstraße und Zum Bauverein: Franzstraße

Hausnummern (ungerade): 1 - Ende
Hausnummern (gerade): 2 - Ende
Stadtteil: Horst
Postleitzahl: 45899
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 816
davon weiblich: 408
Lagekarte
 
Die Karte wird geladen …


Die Industriestraße ist eine Straße in Gelsenkirchen. Die Industriestraße beginnt im Stadtteil Horst mit der Hausnummer 1 bzw. 2.

Namensdeutung

Der Name weist auf die besondere Bedeutung der Industrie für die Entwicklung des Stadtteils hin.

Häuser

Industriestraße 33

Bezirksverwaltungsstelle und Polizeidienststelle. Dreigeschossige Rasterfassade zur Schmalhorststraße, Brüstungsfelder und Attika mit glasierten Ziegeln verblendet, dagegen der zweigeschossige Flügel zur Industriestraße in der charakteristischen Farben- und Materialvielfalt jener Zeit. Erbaut 1962/63 durch den Grafen von Westerholt. Architekt Horst Busch.

Industriestraße 20/22

Doppelwohnhaus. Putzbau, vielgestaltiger Baukörper, zurückhaltende Details. Erbaut 1924 für die Bauunternehmer Gebrüder Leibold

Industriestraße 36

Evang. Gemeindehaus (Paul-Gerhardt-Haus): 1949/50 als Ersatz für die kriegszerstörte Kirche an der Strickerstraße erbaut. (Der Bau der bereits projektierten Kirche an der Devensstraße unterblieb, deshalb seit 1970 Nutzung des Saales als Gottesdienstraum für den nördlichen Teil des Gemeindegebietes Horst). Wenig gegliederter Ziegelkubus mit hohem Walmdach und einem dekorativ vorgesetzten Treppenhausturm mit Kegeldach. Details wie Eingang, Stichbogenfenster und die Dachgaube verweisen auf den „Heimatstil". Entwurf: Architekt Rolf Lümkemann, Buer.

Industriestraße 44

Wohn- und Geschäftshaus. Zurückhaltende neohistoristische Details, Pflastergliederung für die Obergeschosse,am Dach breites Zwerchhaus. Erbaut 1924 für die Fa. Gebr. Weishaupt, Schreinermeister. Entwurf Arch. Anton Goeke.

Industriestraße 55

Üppige Stuckdekoration (Gründerzeit, Jugendstil), der Giebel verändert. Erbaut 1905 für den Stukkateurmeister Heinrich Müller durch den Bauunternehmer Josef Weber.

Industriestraße 63, 65, 67

Wohnhäuser. Putzfassaden, teilweise veränderte Jugendstilelemente. Das Gebäude Nr. 67 wurde 1903, die Nachbarhäuser 1906 für den Maurermeister Josef Frank errichtet. Das gegenüberliegende Wohnhaus Industriestraße 64 hat eine Putzfassade, doch Sockel und dekorative Fensterumrahmung im Erdgeschoß aus Ziegel. Erbaut ebenfalls 1906 für den Maurermeister Josef Frank.

Industriestraße 74

Wohnhaus. Fassade mit Jugendstilformen (Bäume). Erbaut 1903 für den Fuhrmann Karl Frank.

Industriestraße 77

Wohnhaus. Fassade mit gründerzeitlichen (neugot.) Schmuckformen. Erbaut 1905 durch den Bauunternehmer Heinr. Ochs.

Industriestraße 81

Wohnhaus. Fassade mit neubarocken Stuckelementen. Erb. 1905/06 durch den Bauunternehmer Heinr. Ochs (dem die ganze Parzelle zwischen Markenstraße und Poststraße gehörte).

Industriestraße 94

Wohnhaus mit Schmuckformen der Gründerzeit und des Jugendstils. Erbaut ca. 1900/03 für Herrn Petrowitsch.

Industriestraße 96

Wohnhaus. Fassade mit Jugendstilelementen. Erbaut 1904 für den Bauunternehmer Josef Weber.

Quelle

Faltblatt Ortsteilgeschichte Horst-Süd, zusammengestellt von Dr. Lutz Heidemann, Stadt Gelsenkirchen 1991