Jakobuskirche

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Die Jakobuskirche ist eine ehemalige evangelische Kirche in der Laurentiusstraße 33 im Ortsteil Horst.

Jakobuskirche

Die Kirche wurde 1963 eingeweiht. 2006 endete die kirchliche Nutzung aus Kostengründen. Aufgrund einer schwindenden Anzahl an Gemeindemitgliedern wurde die Kirche am 19. März 2006 entwidmet.

Die Kirche wurde nach Plänen des Architekturbüros Ernst Otto Glasmeier, Egbert Drengwitz und Hubert Halfmann gebaut.

Ausstattung

Die einfachen,rechtwinklig angeordneten Baukörper mit flach geneigtem Satteldach sind außen einheitlich mit hellgelben Klinkern bekleidet. Das Kirchengebäude steht giebelständig zur Straße und ist mit dem zurückliegenden Gemeinde- und Wohnhaus durch eine eingeschossige Sakristei verbunden. Der rechteckige, hallenartig-längsgerichtete Kirchenraum wird nur von einer kleinen Empore über dem seitlichen Eingang und einem vier Stufen erhöhten schlichten Natursteinaltar und ebensolchem Predigtpult räumlich gegliedert. Die Innenwände sind gleichfalls mit gelbem Klinker bekleidet. Der Raum ist mit einem grauen Natursteinboden ausgestattet und von einer flachen, ungegliederten Holzdecke gedeckt. Die westliche Wand ist in der oberen Hälfte in sechs Feldern bunt verglast. Die Ostwand ist bis auf fünf liegende Buntglasfenster im unteren Wanddrittel weitgehend geschlossen. Die bis auf den bündig eingemauerten Grundstein schmucklose Altarwand ist vollständig geschlossen.

Folgenutzung

Das Kirchenschiff wird seit 2010 von einem Bestattungsinstitut nach nur geringfügigen Umbauten als Trauerhalle genutzt. Auf der Empore findet sich eine Sargausstellung und die Sakristei dient als Büroraum. Die Kirchenwände sind häufig Ausstellungsfläche für Werke regionaler und überregionaler Künstler. Auch der nur durch einen überdachten Gang mit dem Kirchenhaus verbundenen Turm konnte erhalten bleiben. Finanziert wird dies durch die Mietzahlungen für eine im Turm installierte Mobilfunksendeanlage.

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