Jost Springensguth

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Jost Springensguth (* 23. September 1945 in Eisleben (Sachsen-Anhalt)) ist ein deutscher Journalist und Autor. Bis Sommer 2009 war er Chefredakteur der Kölnischen Rundschau. Danach wurde er Kommunikationsberater des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen. Seit 2010 ist er Mitglied der Geschäftsführung der Kommunikationsagentur Cyrano Kommunikation GmbH (Münster).

Leben

Jost Springensguth absolvierte nach dem Abitur ein Redaktionsvolontariat beim Bocholter Volksblatt. Dort war er als Sport- und Lokalredakteur tätig und übernahm die Leitung der Lokalredaktion in Bocholt. Er wechselte nach Kiel und war von 1977 bis 1981 Pressesprecher der CDU-Fraktion im Landtag Schleswig-Holstein.[1] Bei den Kieler Nachrichten leitete er das Ressort Landespolitik, wurde stellvertretender Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten und wurde zum Chefredakteur der im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag erscheinenden Tageszeitungen berufen. Von 1990 bis 2000 war er Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten in Münster (Westfalen). Dort folgte ihm sein Stellvertreter Norbert Tiemann in diesem Amt. 2000 wurde Springensguth als Nachfolger von Dieter Breuers Chefredakteur der Kölnischen Rundschau.[2] Er ist seit 2010 Mitglied der Geschäftsführung einer münsterischen Kommunikationsagentur, wo er unter anderem als Berater für verschiedene Unternehmer, Verbandspräsidenten und Politiker tätig ist, darunter unter anderem der schleswig-holsteinische Politiker Christian von Boetticher[3][4] und der Unternehmer Clemens Tönnies.

Ämter

Springensguth war Mitglied der Jury für die Vergabe des Theodor-Wolff-Preises, des Journalistenpreises der deutschen Tageszeitungen, und gehört dem Kuratorium an.[5] Springensguth ist Vorstandsmitglied des Vereins Westfalen-Initiative.[6] Kuratoriumsmitglied ist Springensguth außerdem im Westfälischen Heimatbund.[7] Er gehört der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe als Vorstandsmitglied an.[8] Daneben ist er Referent am Institut zur Förderung des publizistischen Nachwuchses, einer Journalistenschule in Trägerschaft der Katholischen Kirche.[9] Er hat einen Lehrauftrag für Redaktionsmanagement am Institut für Journalismus und Public Relations der Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen.[10]

Werke

  • Das war's dann wohl – die besten Karikaturen von Jürgen Tomicek 1998 . Münster 1998
  • St(r)ichproben '99 – die besten Karikaturen von Jürgen Tomicek. Münster 2000

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Springensguth beim Stiftungstag Münster 2009
  2. Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Mitteilung vom 27. April 2000
  3. Der Feind im eigenen Haus, Süddeutsche Zeitung, 20. August 2011
  4. Kress.de vom 8. Juli 2009
  5. Kuratorium des Theodor-Wolff-Preises
  6. Vorstand der Westfalen-Initiative
  7. Kuratorium Westfälischer Heimatbund
  8. Vorstand Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe
  9. Referenten des Instituts zur Förderung des publizistischen Nachwuchses vom 17. Februar 2009
  10. Lehrbeauftragte des Instituts für Journalismus und Public Relations an der Fachhochschule Gelsenkirchen