Julius Eckmann

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Julius Eckmann (* 22. November 1905 in Gelsenkirchen; † 23. September 1990 ebenda) war ein deutscher Fußballfunktionär.

Julius Eckmann begann mit 14 Jahren beim damaligen Schalker Vereinsvorsitzenden Fritz Unkel eine Lehre zum Industriekaufmann. Unkel brachte ihn kurz darauf zum FC Schalke 04. Da er selber kein guter Fußballer war, den Sport jedoch über alles liebte, band ihn Unkel in der Jugendarbeit ein.

Er war auf allen Fußballplätzen im Revier zu Hause und ständig auf der Suche nach guten Jugendfußballern. Es blieb nicht aus, dass Eckmann bei den anderen Fußballvereinen nicht immer ein gern gesehener Gast war. Aufgrund seiner damals noch verbotenen Art des Abwerbens bekam er den Spitznamen "Lotser von Schalke". 1954 wurde Eckmann beim Abwerben ertappt, und der Verband sperrte ihn für zwei Jahre.

Julius Eckmann war dafür verantwortlich, dass unter anderem Spieler wie Heinz Kördell, Werner Schellhase, Josef Broden, Otto Tibulsky, Herbert Burdenski, Willi Koslowski und Fritz Szepan für die Königsblauen kickten.

Eckmann gehörte den Schalkern 71 Jahre an und fungierte von 1934 bis 1969 als Leiter der Jugend-Abteilung. Zu seinem 65. Geburtstag bekam er vom Verein die goldene Ehrennadel verliehen.

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