Kelly Trump

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Kelly Trump auf der Venus 2008

Kelly Trump (* 27. August 1970 in Bottrop; gebürtig Nicole Heyka) ist eine deutsche Moderatorin und ehemalige Pornodarstellerin.

Werdegang

Kelly Trump wuchs in Gelsenkirchen auf. Sie machte zunächst eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin. Nach ihrer Ausbildung begann sie zu tanzen.

1994 wurde sie angeblich von einer Freundin gefragt, ob sie Lust habe, Fotos zu machen und in Erotik-Shows aufzutreten. Kurze Zeit darauf bekam sie das Angebot, in einem Film mitzuwirken, der in der Karibik gedreht werden sollte. Erst beim Casting habe sich herausgestellt, dass es sich um einen Pornofilm handelte. Sie entschloss sich zur Zusage und begann so ihre Karriere in der Pornoindustrie. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Titel wie Supergirl – Titten aus Stahl, Jeannie und Mädcheninternat.

1996 drehte Trump auch im Ausland einige Filme mit Porno-Regisseuren wie Marc Dorcel (Frankreich), John Leslie (USA) und Joe D'Amato (Italien). Diese verhalfen ihr zu internationaler Bekanntheit und 1997 zu einem Exklusiv-Vertrag mit dem Multi Media Verlag.

2001 gab sie bei der Verleihung des Venus Awards in Berlin ihren Ausstieg aus dem Pornogeschäft bekannt und versucht sich seitdem als seriöse Darstellerin mit kleinen Rollen. 2002 spielte sie in dem deutschen Kinofilm Wie die Karnickel mit. 2004 nahm sie an der Reality-TV-Show Die Alm (ProSieben) teil. Seit dem 6. Januar 2005 moderiert Kelly Trump die Sendung Love Check auf dem Digitalfernsehsender LoveNight TV.

Im Oktober 2005 erschien ihre gemeinsam mit Werner Schlegel verfasste Autobiografie Porno – Ein Star packt aus; in Form eines Hörbuchs, gesprochen von Trump und Schlegel. Am 24. Juli 2008 trat sie in einer kleinen Rolle in der Serie Niedrig & Kuhnt-Folge Ausgeknipst auf. Seit April 2008 führt sie in der deutschen FHM die Kolumne Einsichten. Am 26. April 2009 war sie in der VOX-Sendung Das perfekte Promi-Dinner zusammen mit Theo West, Oliver Beerhenke und Michael Wendler zu sehen. In der gleichen Sendung, ausgestrahlt am 11. April 2010, nahm sie mit Oliver Petszokat, Benjamin Boyce und Yvonne de Bark teil.

Kelly Trump lebt mit ihrem Lebensgefährten, dem Ex-Scooter-Mitglied Axel Coon, in Gelsenkirchen, und führt ein Personal-Beauty-Studio im Fersenbruch.

Der Hamburger Sänger Lotto King Karl widmete ihr das Lied Lang lebe Kelly Trump. Im Jahr 2008 veröffentlichte der Rapper Kollegah das Lied Bad Boy, in dem er sich in einer Textzeile auf sie bezieht. [1]

Auszeichnungen

  • 1995 Erotik-Festival Brüssel: Beste Darstellerin
  • 1997 Erotik-Festival Brüssel: Beste Darstellerin
  • 1997 Venus Award - Beste Deutsche Darstellerin
  • 1999 Venus Award - Beste Deutsche Darstellerin
  • 2001 Venus Award - Beste Deutsche Darstellerin

Schauspielkarriere

Pornofilme (Auswahl)

  • 1994 Concetta Licata 1
  • 1995 Amadeus Mozart
  • 1996 Herz-Lust
  • 1997 Olympus: Refuge of Gods
  • 1997 Hercules: A Sex Adventure
  • 1998 Jeannie
  • 1998 Das Mädchen Internat
  • 1999 Kelly fickt Hollywood
  • 1999 Supergirl: Titten aus Stahl
  • 2000 Meine versaute Zwillingsschwester
  • 2002 Kelly in der Sexfalle

Filme

  • 2002 Wie die Karnickel
  • 2003 Mädchen Nr. 1
  • 2004 Agnes und seine Brüder
  • 2006 Kinder der Nacht 2

Serien

  • 1997 Ein Fall für zwei (Folge: Alle für Einen)
  • 2003 Unter uns
  • 2004 Alles Atze (Folge: Baby Alarm)
  • 2008 Niedrig und Kuhnt – Kommissare ermitteln (Folge: Ausgeknipst)

Musikvideos

  • 2002 Scooter - Ramp! The Logical Song

Show-Auftritte

  • 2001 Late Night Fantasy
  • 2001 Die Harald Schmidt Show
  • 2001 Wa(h)re Liebe
  • 2004 Die Alm
  • 2005 Freitag Nacht News
  • 2005 Riverboat
  • 2009 Das perfekte Promi-Dinner
  • 2010 Das perfekte Promi-Dinner

Literatur

  • Kelly Trump, Werner Schlegel: Porno – Ein Star packt aus. Beluga New Media, Herten 2005, ISBN 3-938152-05-2.

Weblinks