Klaus Täuber

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Klaus Täuber

Klaus Täuber (rechts) und Klaus Fischer
2018 auf der Schalker Meile
Spielerinformationen
Geburtstag 17. Januar 1958
Geburtsort Erlangen, Deutschland
Größe 183 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
SpVgg Erlangen
1. FC Nürnberg
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1976–1980
1980–1983
1983–1987
1987–1988
1. FC Nürnberg
Stuttgarter Kickers
FC Schalke 04
Bayer 04 Leverkusen
79 (24)
99 (49)
125 (58)
31 0(8)
Stationen als Trainer
1990–1991
1992–1993
1993–1995
1995–2002
2004–2006
2007–2010
2010–2011
FC Rhade
SSV Jahn Regensburg
FC Rhade
FC Schalke 04 Amat.
Schwarz-Weiß Essen
VfB Hüls
Westfalia Herne

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Klaus Täuber (* 17. Januar 1958 in Erlangen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der nach seiner aktiven Karriere Fußballtrainer wurde.

Karriere als Spieler

Die Fußball-Laufbahn von Klaus Täuber begann bei der SpVgg Erlangen. Von dort ging es für den Franken in der A-Jugend zum 1. FC Nürnberg. Für die Nürnberger gab er in der Saison 1978/79 sein Bundesliga-Debüt. Nach dem Wiederaufstieg im Jahr 1980 wechselte er in der Saison 1980/81 nach nur einem Spiel zu den Stuttgarter Kickers in die zweite Liga, und blieb dort drei Jahre. 1983 wechselte er zum FC Schalke 04, damals noch in der 2. Liga. Täuber war mit 19 Treffern bester Torschütze, als der Verein 1984 in die erste Liga zurückkam. Er wurde einer der Leistungsträger und schoss in seinem ersten Bundesliga-Jahr für die Knappen 18 Tore.

Klaus Täuber zusammen mit Huub Stevens (links)

1987 wechselte er zu Bayer 04 Leverkusen, wo er zu der Mannschaft gehörte, die 1988 den UEFA-Pokal holte, wobei er den entscheidenden Elfmeter im Finale gegen Espanyol Barcelona verwandelte und die Flanke zum Ausgleichstor gab. Insgesamt wurde Klaus Täuber in der Bundesliga 137 Mal eingesetzt, dabei erzielte er 51 Tore. In der zweiten Liga erzielte er mit 55 Toren in 108 Spielen eine noch bessere Quote.

Klaus Täuber spielte „körperbetont“. Er setzte seinen Körper ein und schonte im Spiel weder sich noch den Gegner. Die Abwehrspieler der Bundesliga wählten ihn einmal zum „größten Klopper der Liga“. Er teilte aus, musste aber auch einiges einstecken. Immer wieder zwangen ihn schwere Verletzungen zu längeren Pausen. Im November 1988 wurde Täuber Sportinvalide und musste seine aktive Laufbahn beenden, nachdem er im Training eine Bandscheibenverletzung der Halswirbelsäule erlitten hatte.

Auch Klaus Täubers Brüder Jürgen Täuber und Stephan Täuber waren Fußballprofis. Sie bilden das einzige Brüder-Trio, das in der Bundesliga aktiv war. Beide spielten ebenfalls für Schalke und Nürnberg.

Vom Spieler zum Trainer

Klaus Täuber wurde später Trainer. Er betreute zunächst den FC Rhade und 1992/1993 den SSV Jahn Regensburg, bevor er für zwei weitere Jahre als Trainer zum FC Rhade zurückkehrte. Von 1995 bis 2002 war er Trainer der Schalker Amateurmannschaft „U23“; danach wechselte er zum ETB Schwarz-Weiß Essen, den er auch in der Saison 2005/2006 in der Oberliga Nordrhein betreute. Im Februar 2007 löste er mit Ingo Anderbrügge einen anderen ehemaligen Schalke-Profi als Trainer des VfB Hüls ab. Am 2. April 2010 wurde er von seiner Trainertätigkeit entbunden. Zu seinem Nachfolger wurde ein weiterer Ex-Schalker, nämlich der 52-fache Nationalspieler Olaf Thon ernannt. Seit dem 6. April 2010 betreute Täuber den NRW-Ligisten Westfalia Herne,[1] wo er im März 2011 bereits wieder entlassen wurde.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wolfgang Volmer, Der Boxer übernimmt; WAZ-Mediengruppe vom 6. April 2010
  2. Reviersport.de,gesichtet 8. März 2011