Leroy Kwadwo

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Leroy Kwadwo
Spielerinformationen
Geburtstag 15. August 1996
Geburtsort Deutschland
Größe 185 cm
Position Abwehr
Vereine in der Jugend
00000000
00000000
0000–2014
2014–2015
Rot-Weiss Essen
SG Wattenscheid 09
Westfalia Herne
TSG Sprockhövel
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2015–2016
2016–2017
2017
2017–2019
2019–2021
2021
2021–
TSG Sprockhövel
Rot-Weiss Essen
FC Schalke 04 II
Fortuna Düsseldorf II
Würzburger Kickers
Dynamo Dresden
MSV Duisburg
30 (3)
1 (0)
0 (0)
38 (0)
29 (1)
12 (0)
0 (0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 23. Mai 2021

Leroy Kwadwo (* 15. August 1996) ist ein deutscher Fußballspieler mit ghanaischen Wurzeln.[1][2]

Karriere

Kwadwo wurde bei Rot-Weiss Essen, der SG Wattenscheid 09, Westfalia Herne und in der Nachwuchsabteilung der TSG Sprockhövel fußballerisch ausgebildet.[3][2]

Für die TSG kam der Verteidiger in den Jahren 2015 und 2016 in der Oberliga Westfalen zu seinen ersten Einsätzen im Herrenfußball. Im Frühjahr 2016 konnte er mit Sprockhövel durch den Verzicht der SpVgg Erkenschwick in die Regionalliga West aufsteigen.[3]

In der Regionalligasaison 2016/17 kehrte er jedoch zu seinem Ausbildungsverein aus Essen zurück, für den er allerdings nur drei Niederrheinpokalspiele und einen Kurzeinsatz in der Liga absolvierte.[3] In der Winterpause zog es ihn zum Ligakonkurrenten Schalke 04 II, bei dem er nur einmal im Spieltagskader stand und sich ebenso wenig wie in Essen durchsetzen konnte.[3]

Im Sommer 2017 verpflichtete mit Fortuna Düsseldorf der nächste große Westklub den jungen Kwadwo nach einem Probetraining.[4] Für die Fortunen spielte der Abwehrspieler 38-mal in der Liga und trug zeitweise auch die Kapitänsbinde.[2]

Die Würzburger Kickers holten zur Drittligasaison 2019/20 einige neue U23-Spieler, unter anderem auch Kwadwo, der einen Einjahresvertrag erhielt. Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer begründete die Verpflichtung unter anderem mit Kwadwos „Stärken im Sprint sowie in Kopfballduellen“ sowie seiner Verwendung in der Innen- und Außenverteidigung.[2] Zur Saison 2020/21 stieg er mit Würzburg in die 2. Bundesliga auf. Neben 29 Ligaspielen bestritt er insgesamt sechs Pokalspiele für Würzburg. Mitte Januar 2021 wechselte er in die 3. Liga zurück zu Dynamo Dresden, wo er einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit der Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr unterschrieb.[5] Diese Option wurde aber nicht gezogen, sodass der Vertrag zum Saisonende auslief.[6] Anschließend gab Drittligist MSV Duisburg Kwadwos Verpflichtung für die neue Saison bekannt. Laut eigener Aussage hat er dort auch schon im Nachwuchsbereich gespielt.[7]

Privates

Leroys Schwestern Keshia (* 1999) und Yasmin (* 1990) sind beide Leichtathletinnen und treten überwiegend als Sprinterinnen bei Wettkämpfen an. Vater Osam war in den 1980er Jahren aus Ghana nach Deutschland gekommen, um zu studieren, und hatte selbst einmal in der damals drittklassigen Oberliga Westfalen Fußball gespielt.[1]

Weblinks

Einzelnachweise