Liselotte von Gumberz

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Liselotte von Gumberz, geb. von Bonin, (* 8. Juli 1904 in Gelsenkirchen[1]; † 30. Juli 1997 in Tübingen) war eine deutsche Architektin, die in Berlin lebte und arbeitete.

Leben

Aus Gelsenkirchen stammt Liselotte von Bonin (*1904), die später mit Wilhelm von Gumberz-Rhontal verheiratet war. Nach ihrer Scheidung war Frau von Gumberz mit von Mendelssohn verheiratet. Als Tochter des Architekten Heinrich von Bonin machte sie 1924 ihr Abitur. Danach studierte sie zunächst an der TH Berlin-Charlottenburg und von 1925 bis 1926 an der TH München. Hier legte sie auch ihre Vorprüfung zum Diplom ab. Danach war sie im Büro von Emil Fahrenkamp (Düsseldorf) im Praktikum beschäftigt. Ihr Hauptstudium machte sie dann wieder an der TH Berlin-Charlottenburg bei Heinrich Tessenow, das mit ihrer Diplom-Prüfung im Jahr 1930 endete. Mit dem Architekten Wilhelm von Gumberz (auch: Wilhelm von Gumberz-Rhontal) hatte sie ein gemeinsames Büro in Berlin. 1934 wurde sie in den BDA berufen. Als Dipl.-Ing. reichten ihre Werke von Entwürfen, die in Ausstellungen gezeigt wurden, bis hin zu realisierten kleinen Häusern, von denen noch einige in Berlin zu sehen sind. Wohnungen für die alleinstehende Frau, sogenannte „Ledigenwohnungen“, waren für sie ein wichtiger Schwerpunkt. Nach 1945 war sie nicht mehr berufstätig.

Die Familie von Bonin lebte in der ehemaligen Ostraße 31 in Schalke.[2]

Quelle

Einzelnachweise