Ludwig von Oven

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Ludwig von Oven (* ca. 1800; † ca. 1860 ) war ein Landwirt in Gelsenkirchen.

Ludwig von Oven gründete mit dem geerbten Geld seines reichen Onkels Carl Engelbert von Oven aus Rotterdam eine Bohr- und Schürfgesellschaft. Schon um 1840 wurde er bei Bohrungen nach Steinkohle auf dem Wiehagen fündig. Später erwarb er das Mutungsrecht für die beiden Grubenfelder „Ludwigsglück“ und „Christianenglück“ in der Nähe des 1847 eröffneten Bahnhofs an der Köln-Mindener-Eisenbahn. Doch erst 1853 erwarb der irische Ingenieur William Thomas Mulvany von ihm die Rechte an dem Grubenfeld im Wiehagen und schuf die Grundlagen zur Erschließung der Kohlevorkommen. Die Felder wurden 1857 unter dem Namen „Hibernia“ zusammengelegt. Dort enstand in der Folge die erste Zeche des damaligen Gelsenkirchens, die Zeche Hibernia. Von Oven war somit der Begründer des Bergbaus in Alt-Gelsenkirchen.

Nach ihm ist die Von-Oven-Straße benannt.

Quelle

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