Maria Margarete Schall

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Maria Margarete Schall (* 1896 in Gelsenkirchen, † 1939 in Düsseldorf) war eine deutsche Malerin und Grafikerin der Klassischen Moderne.

Leben

Maria Margarete Schall wurde 1896 als Tochter des Kaufmanns Emil Schall in Gelsenkirchen geboren.

1913/1914 besuchte sie die privaten Kunstschule von Lothar von Kunowski in Düsseldorf. Von 1914 bis 1916 machte sie dann eine Ausbildung zur Zeichenlehrerin an den Staatlichen Zeichenlehrerkursen in Düsseldorf ( heute Kunstakademie Düsseldorf). 1916/1917 besuchte sie das Turnseminar des Frauenbildungsvereins in Frankfurt am Main. Von 1917-1920 war sie Kandidatin für das Zeichenlehramt an der Viktoriaschule in Essen, und dort dann ab 1920 Zeichen- und Turnlehrerin, ab 1925 Studienrätin. 1921 bewarb sie sich am Staatlichen Bauhaus in Weimar; tritt das Studium aber nicht an. 1922 besuchte sie dann die Malschule von Johannes Walther-Kurau zusammen mit Else Lohmann. 1924 war sie kurzzeitig in Paris, wo sie sich als Malerin und gelegentliches Modell mit ihrer Freundin, der Fotografin Florence Henri ein Atelier teilte. 1927/1928 begann sie das Studium am Bauhaus Dessau bei Josef Albers, Wassily Kandinsky und Paul Klee.

1919-1933 war sie an den Ausstellungen des Jungen Rheinlands, der Rheingruppe und der Rheinischen Sezession beteiligt und 1931 war sie in der Künstlerbund-Ausstellung in Essen vertrete.

Reisen führten sie 1924 nach Italien, 1928 nach Paris, 1930 nach Südfrankreich, Südtirol und Korsika, 1932-1934 nach Spanien sowie 1935 nach Dänemark, Holland, Österreich und in die Schweiz.

Quelle