Markus Gisdol

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Markus Gisdol

Markus Gisdol 2011 als Co-Trainer beim FC Schalke 04
Spielerinformationen
Geburtstag 17. August 1969
Geburtsort Geislingen an der Steige, Deutschland
Größe 184 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
0000–1987 SC Geislingen
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1987–1990
1990–1992
1992–1993
1993–1994
SC Geislingen
SSV Reutlingen 05
SC Geislingen
1. FC Pforzheim
70 (8)
30 (3)
33 (5)
19 (2)
Stationen als Trainer
1997–1999
2000–2002
2002–2005
2005–2007
2007
2008–2009
2009–2011
2011–2012
2013–2015
2016-2018
2019-
TSG Salach
FTSV Kuchen
SC Geislingen
VfB Stuttgart (U-17, U-19)
SG Sonnenhof Großaspach
SSV Ulm 1846
TSG 1899 Hoffenheim II
FC Schalke 04 (Co-Trainer)
TSG 1899 Hoffenheim
Hamburger SV
1. FC Köln

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Markus Gisdol (* 17. August 1969 in Geislingen an der Steige) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Trainer.

Karriere

Karriere als Spieler

Aus der Jugend des SC Geislingen wurde der Mittelfeldspieler 1987 erstmals in der ersten Mannschaft des Vereins in der Amateur-Oberliga Baden-Württemberg eingesetzt. Bis 1990 traf er dort in 70 Spielen acht Mal. Im Sommer 1990 wechselte Gisdol zum Amateur-Oberligisten SSV Reutlingen 05, wo er bis 1992 insgesamt 30 Spiele bestritt und dabei drei Treffer erzielte. 1992 kehrte der Geislinger zu seinem Heimatverein zurück, bestritt dort 33 Spiele bei fünf Treffern. Im folgenden Jahr ging er zum Ligakonkurrenten 1. FC Pforzheim, den er nach einem Jahr und zwei Treffern in 19 Ligaspielen vermutlich wieder verließ. Im Alter von 27 Jahren beendete Gisdol wegen einer schweren Knieverletzung seine Spielerkarriere.

Karriere als Trainer

Zwischen 1997 und 1999 arbeitete Gisdol als Trainer der TSG Salach. Anschließend trainierte er von 2000 bis 2002 den FTSV Kuchen, von 2002 bis 2005 den SC Geislingen und von 2005 bis 2007 die U-17-Mannschaft des VfB Stuttgart. Im Sommer 2007 wurde er Trainer der SG Sonnenhof Großaspach, trat aber nach Auseinandersetzungen mit dem Vorstand im November 2007 zurück. Zur Saison 2008/09 übernahm er den SSV Ulm 1846, mit dem er in der neugegründeten Regionalliga Süd den siebten Tabellenplatz erreichte. Am Saisonende verließ er Ulm wieder und wechselte zur TSG 1899 Hoffenheim, bei der er die zweite Mannschaft trainierte. Im März 2011 erhielt er die Lizenz als Fußballlehrer[1] und wurde Co-Trainer von Ralf Rangnick beim FC Schalke 04, er assistierte anschließend auch dessen Nachfolger Huub Stevens.

TSG 1899 Hoffenheim

Am 2. April 2013 übernahm Gisdol die auf dem vorletzten Tabellenplatz stehende Bundesligamannschaft der TSG 1899 Hoffenheim vom zuvor freigestellten Marco Kurz. Nach Siegen in den Relegationsspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern führte Gisdol die TSG zum Klassenerhalt. Die beiden folgenden Spielzeiten erreichte die Mannschaft jeweils Plätze im Mittelfeld der Liga, einen neunten (Saison 2013/14) und einen achten Rang (Saison 2014/15). Nach dem zehnten Spieltag der Saison 2015/16 befand sich die Mannschaft auf dem 17. Tabellenplatz. Am 26. Oktober 2015 stellte ihn die TSG frei. Sein Nachfolger wurde Huub Stevens.

Hamburger SV

Am 26. September 2016 übernahm Gisdol die nach fünf Spieltagen auf dem 16. Tabellenplatz stehende Bundesligamannschaft des Hamburger SV vom zuvor freigestellten Bruno Labbadia. Er erhielt zunächst auf eigenen Wunsch einen bis zum Ende der Saison 2016/17 befristeten Vertrag, dessen Laufzeit bis zum 30. Juni 2019 verlängert wurde. Am 25. Februar 2017 verlor Gisdol mit dem HSV das Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München mit 0:8, womit der HSV das Resultat der bisher höchsten Niederlage seiner Bundesligageschichte zwei Jahre zuvor einstellte. Am letzten Spieltag der Saison 2016/17 erreichte er mit dem HSV den Klassenerhalt.

Da der HSV nach dem 19. Spieltag der Saison 2017/18 nach vier Niederlagen in Folge mit 15 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz stand, wurde Gisdol am 21. Januar 2018 freigestellt.

1. FC Köln

Am 19. November 2019 übernimmt Gisdol die Bundesligamannschaft des 1. FC Köln, die nach dem 11. Spieltag der Saison 2019/20 mit 7 Punkten auf dem 17. Platz stand, als Nachfolger von Achim Beierlorzer. Er unterschrieb einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2021, der nur für die Bundesliga gültig ist.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Sieben Bundesligatrainer waren in einer Klasse, welt.de, abgerufen 1. November 2015