Maschinenfabrik Glückauf

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Die Maschinenfabrik Glückauf GmbH & Co. KG war ein Hersteller für Spezialprodukte für den untertägigen Steinkohlebergbau. Sitz der Fabrik war in der Wilhelminenstraße 120 in Gelsenkirchen-Schalke.

Betriebsgelände in der Wilhelminenstraße

Die Firma wurde am 1. Dezember 1902 durch Hugo Klerner als Bergbauzulieferer unter dem Namen Bohrmaschinenfabrik Glückauf gegründet. Die Fabrikation von Bohrhämmern, Niet- und Meißelhämmern gehörte zu der Produktpalette. Das Unternehmen entwickelte sich von Jahr zu Jahr, so daß, als im Jahre 1912 noch die Fabrikation von Schüttelrutschen mit Antriebsmotoren aufgenommen worden war. Am 1. Januar 1914 wurde ein Neubau am städtischen Schlachtviehhof errichteter und bezogen. Trotz des ausgebrochenen 1. Weltkriegs stieg der Bedarf besonders an Preßluftschüttelrutschenmotoren weiter, da diese ebenso wie die Bohrhämmer, besonders für den Bergbau, unentbehrliche Maschinen geworden waren. An Bohrhämmern wurden bis 1922 etwa 5000 Stück in sechs verschliedenen Typen geliefert und an Schüttelrutschenmotoren etwa 1200 Stück in zehn verschiedenen Typen und Größen. 1945 ging das Unternehmen in die Hände der Familie Beukenberg. 1950 war der Einstieg in die Industriehydraulik. 1999 wurde der Betrieb in die Montanhydraulik Wikipedia-Link-Gruppe eingegliedert.

Ende 2016 trennte sich die Montanhydraulik von der Bergbausparte und schloßt die Maschinenfabrik in Schalke. [1]

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. WAZ am 29.12.2016: „Glückauf“ Maschinenfabrik in Schalke ist ein Auslaufmodell

Quelle

  • Deutschlands Städtebau Gelsenkirchen
  • Herausgeber: Beigeordneter Stadtbaurat Max Arendt
  • Dari Verlag 1922