Mausegatt

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mausegatt 1.JPG
Mausegatt 2.JPG
Straße in Gelsenkirchen

Mausegatt

Hausnummern (ungerade): 1 - Ende
Hausnummern (gerade): 2 - Ende
Stadtteil: Beckhausen
Postleitzahl: 45899
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 51
davon weiblich: 27
Lagekarte
 
Die Karte wird geladen …


Das Mausegatt ist eine Straße in Gelsenkirchen. Das Mausegatt beginnt im Stadtteil Beckhausen mit der Hausnummer 1 bzw. 2.

Die Straße und die Siedlung ist nur über Gladbecker Stadtgebiet zu erreichen.

Namensdeutung

Mausegatt ist der Name eines Steinkohleflözes unter dem südlichen Ruhrgebiet. Es gehört zu den Unteren Esskohlenschichten bzw. Wittener Schichten.

Die Essener Fürstäbtissin Maria Kunigunde von Sachsen belehnte am 16. September 1781 einen gewissen Arnold Schulten mit dem in der Essendischen Heide gelegenen Kohl-Gewerk, genannt Musegatt.

Abgebaut wurde das Flöz u. a. von den Steinkohlezechen in Witten sowie Alte Haase in Sprockhövel, aber auch von anderen Zechen im südlichen Ruhrgebiet.

Der Name Mausegatt leitet sich wohl von einer niederdeutschen Bezeichnung für ein Mauseloch ab, "gatt" = schmaler Gang – und charakterisierte das Flöz somit als relativ schmal.

Quelle

  • Wikipedia-Artikel