Mohamed Amsif

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Mohamed Amsif
Spielerinformationen
Geburtstag 7. Februar 1989
Geburtsort Düsseldorf, Deutschland
Größe 187 cm
Position Torwart
Vereine in der Jugend
1995–2001
2001–2003
2003–2005
2005–2008
TuRU Düsseldorf
DSV 04 Lierenfeld
Wuppertaler SV Borussia
FC Schalke 04
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2008–2010
2008–2010
2010–2014
2013
2014–2016
2016–2017
2017–
FC Schalke 04 II
FC Schalke 04
FC Augsburg
FC Augsburg II
1. FC Union Berlin
IR Tanger
FUS de Rabat
61 (0)
0 (0)
27 (0)
1 (0)
7 (0)
12 (0)
10 (0)
Nationalmannschaft2
2006
2008
2009–2010
2012
2012–2013
2011–
Deutschland U-18
Deutschland U-19
Deutschland U-20
Marokko U-20
Marokko U-23
Marokko
1 (0)
2 (0)
5 (0)
2 (0)
6 (0)
7 (0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 4. März 2018
2Stand: 28. Mai 2014

Mohamed Amsif (* 7. Februar 1989 in Düsseldorf) ist ein deutsch-marokkanischer Fußballtorwart.

Karriere

Bevor Amsif 2005 im Alter von 16 Jahren zum FC Schalke 04 wechselte, spielte er bei der TuRU Düsseldorf, beim DSV 04 Lierenfeld und beim Wuppertaler SV Borussia. 2008 bekam der U-19-Torhüter einen Profivertrag bei Schalke (Laufzeit bis 2010). Der gebürtige Düsseldorfer kam bei Schalke als Ersatztorhüter hinter Manuel Neuer und Mathias Schober aber nur in der zweiten Mannschaft der Knappen zum Einsatz. In der Saison 2008/2009 spielte er zwölf Partien für die Zweitvertretung in der Regionalliga und wechselte sich zumeist mit Ralf Fährmann ab. In der Spielzeit 2009/10 erhielt meist Lars Unnerstall den Vorzug im Tor von Schalke II.

Aufgrund der mangelnden Perspektive bei Schalke als vierter Torwart hinter Neuer, Schober und Unnerstall wechselte Amsif nach Ablauf seines Vertrages zur Saison 2010/11 ablösefrei zum Zweitligisten FC Augsburg und unterschrieb dort einen Zweijahresvertrag.[1] Zu seinem Profidebüt kam er am 19. September 2010 gegen den VfL Osnabrück, als der Augsburger Stammtorhüter Simon Jentzsch mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste.[2] Im folgenden Spiel gegen den MSV Duisburg stand Amsif erstmals 90 Minuten auf dem Feld.

Nach dem erstmaligen Bundesliga-Aufstieg der Augsburger blieb Amsif die Nummer zwei hinter Jentzsch. Nachdem dieser sich Ende Oktober 2011 den Ringfinger gebrochen hatte, wurde er in der 2. Runde des DFB-Pokals bei RB Leipzig (1:0) vom Deutsch-Marokkaner ersetzt, der damit seine erste Partie in diesem Wettbewerb absolvierte. Einige Tage später, am 6. November 2011, debütierte Amsif bei der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Bayern München auch in der Bundesliga, weil Jentzsch aufgrund der Nachwirkungen seiner Verletzung erneut pausieren musste.

Zur Spielzeit 2014/15 wechselte Amsif zum 1. FC Union Berlin. Am 13. Juli 2016 verkündete der Verein, dass der ursprünglich bis 30. Juni 2017 laufende Vertrag aufgelöst werde, er gehe mit unbekanntem Ziel. Nach seiner Zeit beim FC Union Berlin wechselte Amsif in seine Heimat Marokko zu Ittihad Tanger.

Nationalmannschaft

Im November 2006 bestritt Amsif sein erstes Spiel für eine deutsche Auswahlmannschaft. Er kam für die U-18-Junioren gegen die Türkei zum Einsatz. Danach gehörte er zum Kader der U-19 und U-20-Junioren, die von Horst Hrubesch trainiert wurden. Sein Debüt für die U-20 gab er im Mai 2009 beim Freundschaftsspiel gegen Italien (1:0), als er in der Halbzeit für Tom Mickel eingewechselt worden war. In der Folge wechselte er sich mit René Vollath und später Oliver Baumann im Tor halbzeitweise ab.

Im August 2008 erhielt Amsif erstmals eine Einladung des marokkanischen Verbandes zu einem Lehrgang der A-Nationalmannschaft. Am 13. November 2011 absolvierte er sein erstes Länderspiel für Marokko, als er beim Spiel gegen Kamerun in der Startaufstellung stand.

Am 29. Dezember 2011 wurde Amsif für den Afrika-Cup 2012 in Gabun und Äquatorialguinea nominiert, bei dem er im Spiel gegen den Niger, welches Marokko mit 1:0 gewann, einmal zum Einsatz kam.

Sonstiges

Seit 2013 engagiert sich Mohamed Amsif bei Show Racism the Red Card – Deutschland e. V. Im April 2013 beteiligte er sich bei einem Workshop der Bildungsinitiative und berichtete den Schülern und Schülerinnen über seine eigenen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung.[3]

Weblinks

Einzelnachweise