Moritz Großbüning

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Moritz Großbüning (* 22. Oktober 1862 in Freisenbruch bei Essen-Steele, † 19. Dezember 1937 in Dortmund) war Generaldirektor der Glas- und Spiegel-Manufactur.

Moritz Großbüning

Leben

Großbüning wurde als Ältester von acht Brüdern und 2 Schwestern in Essen-Freisenbruch geboren. Sein Vater war Schreinermeister in Steele. Nach seiner Schulausbildung machte er eine kaufmännischen-technischen Ausbildung bei einer Essener Glasfabrik. Innerhalb seiner Ausbildung war er auch im Ausland tätig, unter anderem in Brüssel (Belgien) und bei den Glaswerken in Glasgow (Schottland).

Am 1. Mai 1888 heiratete er Mathilde, geborenen Symann. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor.

1885 wurde er von Friedrich Grillo als stellvertretender Vorstandsmitglied der Glas- und Spiegel-Manufactur eingestellt. 1888 wurde er zum Mitglied des Vorstands ernannt und 1894 zum alleinigen Vorstand.

Großbüning war lange Jahre Vorsitzender der Glasberufsgenossenschaft und stellvertetender Vorsitzender des Verbandes der Glasindustriellen.

Unter seiner Mitarbeit wurde der Verein deutscher Spiegelglasfabriken in Köln und die internationale Spiegelglaskonvektion gegründet. 1933 übernahm er den Vorsitz der Verkaufsstelle der Gußglasfabriken.

Bis zum 31. Dezember 1935 war er Generaldirektor der Glas- und Spiegel-Manufactur.

Viele Jahre war er auch Mitglied des Stadtrates und vorher Gemeindevertreter von Schalke, wo er auch mit seiner Familie in der Uechtingstraße 1 lebte.[1]

Nach kurzer Krankheit verstarb Moritz Großbüning am 19. Dezember 1937 in Dortmund.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Adressbuch Gelsenkirchen 1927