Parallelstraße

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Parallelstraße in Schalke-Nord
Straße in Gelsenkirchen

Parallelstraße

ehemaliger Name: zwischen Uechtingstraße und Alfred-Zingler-Straße: Bismarck-Kolonie; Georgstraße
Hausnummern (ungerade): 1 - 47
Hausnummern (gerade): 2 - 40
Stadtteil: Schalke-Nord
Postleitzahl: 45881
Hausnummern (ungerade): 49 - Ende
Hausnummern (gerade): 42 - Ende
Stadtteil: Bismarck
Postleitzahl: 45889
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 279
davon weiblich: 120
Lagekarte
 
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Die Parallelstraße ist eine Straße in Gelsenkirchen. Die Parallelstraße beginnt im Stadtteil Schalke-Nord mit der Hausnummer 1 bzw. 2, und endet in Bismarck.

Die Straße ging früher durchgehend von der Uechtingstraße bis zur Bismarckstraße. Im Zuge der Fußballweltmeisterschaft 2006 wurde sie durch den Bau des Autobahnzubringers zur Bundesautobahn 42 und der Verlängerung der Alfred-Zingler-Straße geteilt.

Geschichte

Südlich des Schachtes 1 der Zeche Graf Bismarck entstanden ab etwa 1880 an der Parallelstraße schlichte zweigeschossige Backsteinhäuser als Werkssiedlung. Rückwärtig befinden sich Stallbauten aus gleichem Baumaterial. Es handelt sich um eine Reihung beiderseits der Parallelstraße von ursprünglich 29 zweigeschossigen Häusern mit ausgebautem Dach, unverputzte Gebäude aus Zechenziegelsteinen und sparsamer Schmuck durch Gesimse. Die rückwärtige Stallbauten noch fast vollständig erhalten. Entstanden sind die Gebäude in mehreren Bauabschnitten in den Jahren 1875, 1877, 1880 und 1888.

Der älteste Teil der Siedlung ist möglicherweise die frühere sogenannte Kutschergasse (jetzt Parallelstraße 12-16): Dabei handelt es sich um eineinhalbgeschossige verputzte Vierspännerhäuser. Ab 1894 kam es an der Uechtingstraße zum Weiterbau von vier Häusern gleichen Typs. Die Häuser Parallelstraße 5, 7, 9 und 10 wurden nach Kriegsschäden verputzt, die Häuser 6, 13, 15, 17, 30, und 32 sind Neubauten der Jahre 1949/1951. Die Haus-Nr. 36 ist eine alte Sonderform auf schmalem Grundstück.

Nach der Schließung der Zeche 1966 gingen die Häuser in den Besitz des Sozialwerk St. Georg über. 1985 wurden die Häuser modernisiert und 1992 erwarb die GGW die gesamte Siedlung. Heute weist sich der Bereich durch eine harmonische Atmosphäre nach einer Verschmelzung mit dem nördlich angrenzenden Behindertenheim aus.

Namensdeutung

Die Straße hat ihren Namen erhalten, da sie parallel zur Bahnlinie der Emschertalbahn läuft.

Weblinks

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Quellen