Ring Bell–The Solar Orchestra and the Wind Structures

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Ring Bell–The Solar Orchestra and the Wind Structures
Ring Bell.jpg
Künstler: Tomás Saraceno
Entstehungsjahr: 2013
Art: Polyesterseil, Dacron, Ösen, Kohlefaser, Nylon, Folie
Bemerkung: Emscherkunst 2013
nicht mehr vorhanden
Stadtteil: Horst
    
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Tomás Saraceno baute für Emscherkunst einen Drachen. Die Skulptur Ring Bell–The Solar Orchestra and the Wind Structures. Das Solarorchester und die Windstrukturen wurden vom 22. Juni bis 6. Oktober 2013 auf dem ehemaligen Kohlenbunker im Nordsternpark in Gelsenkirchen gezeigt.

Der Kite mit einer Breite von rund 13 Metern war eine hoch entwickelte Struktur: Laminierte Solarfolie bedeckte einen Kohlenstoffring, der mit einem Soundsystem verbunden ist. Die während des Fluges erzeugten Geräusche konnten somit aufgenommen, abgemischt und wiedergegeben werden, wodurch der Flug des Drachens zu einem Erlebnis wurde, das auch gehört werden konnte. Die „stille Energie“ des Prozesses wurde zur Sinfonie.

Während das Kunstobjekt mit seiner ringförmigen Grundform an einen traditionellen, wenn auch monumentalisierten, Flugdrachen erinnert, war es auch eine charakteristische Darstellung der konzeptionellen Strategie des Künstlers Tomás Saraceno: Wie ein moderner Jules Verne inspiziert Saraceno das Neue Möglichkeiten und neue Formen des menschlichen Lebens und der menschlichen Aktivitäten, jenseits des traditionellen Einflussbereichs auf der Erde. Der Drachen symbolisiert die Eroberung des Universums und soll neue Kontemplationsräume eröffnen, während er den Betrachter zu Visionen und utopischen Zukunftskonzepten inspiriert.

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