Skulpturenwald Rheinelbe

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Skulpturenwald Rheinelbe
Skulpturenwald Schild.jpg
Künstler: verschiedene Künstler
Entstehungsjahr: 1996
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Stadtteil: Ückendorf
    

Die ehemalige Schutthalde und der angrenzende Wald in Ückendorf (Leithestraße / Zufahrt Virchowstraße) sind heute Standort verschiedener Skulpturen, die teilweise Gebäudereste und Grundmauern mit einbeziehen. So ist, dem 1996 entworfenen Konzept folgend, ein spannender Dreiklang aus Mensch, Natur und Technik entstanden. Der Skulpturenwald Rheinelbe soll gleichzeitig zum Nachdenken über den Umgang mit den immer zahlreicher werdenden Restflächen anregen. Nicht nur die Kunstwerke sind einen Besuch wert, sondern auch der atemberaubende Blick von einem Kunstwerk aus, nämlich der Himmelstreppe im südlichen Bereich der Halde Rheinelbe.

Dem Künstler Herman Prigann wurde 1997 durch die IBA Emscher Park die Aufgabe übertragen, die Restfläche der Zeche Rheinelbe mit ihrem Industriewald ästhetisch umzugestalten. Auf dem Gelände schuf er unter Berücksichtigung der Naturgegebenheiten der Brachlandschaft mit ihrem spezifischen Bewuchs einen "Skulpturenwald". An unterschiedlichen Orten markieren Stelen, Türme und Steinschichtungen das Areal. Der Künstler verwendete dafür Materialien und Fundstücke aus der ehemaligen Zechenanlage, so daß bei der Betrachtung der Skulpturen die Erinnerung an die Vergangenheit wach bleibt. Die Objekte sind eingefügt in die Natur und deren langsamer Veränderung angepaßt.

Von 1996 bis 2005 wurden realisiert: Beton auf Holz, Blaue Grotte, Turmhügelpaar, Archäologisches Ausgrabungsfeld, Große Treppe, Baumplatz, Der große Schieber, Südwesttor, Großer Stuhl, Altar und Tor 1. (unvollständige Auflistung)

Lagekarte

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Quelle

  • Stadt Gelsenkirchen
  • Kunstführer Gelsenkirchen 1999

Weblinks

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