Textilhaus Kogge

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Das Textilhaus Kogge ist ein ehemaliges Kaufhaus in Gelsenkirchen mit Sitz auf der Bahnhofstraße 48 bis 52.

Thomaskirche 2007

Vorgeschichte

Das Unternehmen Carsch & Cie. wurde im Jahre 1882 konzessioniert. Der Geschäftsbetrieb befand sich zunächst an der Bahnhofstraße 56. Das Geschäft wechselte mehrere Male den Besitzer, bevor es 1910 in den Besitz des Kaufmanns Alex Kaufmann überging, der im Jahre 1912 ein neues und erweitertes Geschäftshaus an der Bahnhofstraße 48-50 errichtete. Das Geschäftsgebäude ging im Jahre 1925 in den Besitz der Brüder Friedrich und Jakob Alexander über.

Das Geschäftshaus Gustav Carsch & Co. GmbH, „Spezialgeschäft für Herrenbekleidung", Bahnhofstraße 48-52, wurde im April 1938 von den Brüdern Alexander an den Kaufmann Hubert Kogge durch die "Arisierung" der Nationalsozialisten verkauft.

Textilhaus Kogge

Das Textilhaus Kogge war mit seiner lichtdurchfluteten Passage, seiner damals modernen Lichtwerbung und seinen geschmackvollen Dekorationen aus dem Bild der Bahnhofstraße nicht wegzudenken. Das Haus bot preiswürdige Damen-, Herren- und Kinder-Konfektion an. Angeschlossene Abteilungen waren für Sport- und Berufskleidung, für Herrenartikel und eine Maß-Abteilung. Die starke Nachfrage nach Gardinen, Teppichen, Kleinmöbeln und Haushaltwäsche hatte außerdem zur Errichtung eines Spezialausstattungshauses KOGGE in der Bahnhofstraße 17 (gegenüber der Schauburg) geführt.

Eine eigene Kreditabteilung für beide Häuser machte den Kunden größere Einkäufe leichter und wickelte den Geschäftsverkehr ab.

Das Textilhaus Kogge in Gelsenkirchen wurde 1966 geschlossen[1] und niedergelegt. An deren Stelle errichtete die Kaufhof AG ein neues Gebäude.

Weblinks

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Quelle

Einzelnachweise