Theo Bücker

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Theo Bücker
Bücker 82.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 10. Juli 1948
Geburtsort Bestwig, Deutschland
Größe 1,80
Position Mittelfeld
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
0000–1965
1965–1969
1969–1973
1974–1978
1978–1981
1981–1984
TuS Velmede-Bestwig
SuS Hüsten 09
Borussia Dortmund
MSV Duisburg
Al-Ittihad (Saudi-Arabien)
FC Schalke 04


112 (32)
153 (31)
? (?)
54 (5)
Stationen als Trainer

2000–2001
2001–2002
2003
2005–2006
2006–2007
2007–2008
2008–2009
2010
2011
2011–2013
2013
2014–2015
2015–2016
2016–2017
2017
2017–2018
2018–2020
2020–
FC Schalke 04 (Co-Trainer)
SV Meppen
Libanon
Ismaily SC
Zamalek SC
Al-Wahda
Al-Ahly Tripolis
Al-Wahda
Masry Port Said
Al Ahed
Libanon
Al-Ettifaq
Al-Nejmeh
Dibba Fujairah
Emirates Club
Tripoli SC
Nejmeh Club Ahli
Ahli Sarba SC
Athletico U15

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Johannes Theo Bücker (* 10. Juli 1948 in Bestwig (Hochsauerlandkreis)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger Fußballtrainer.

Leben

Bücker ist der älteste Sohn eines Ingenieurs der Deutschen Bundespost und wuchs mit sieben Geschwistern neben dem großväterlichen Schiefertagebau in Bestwig auf.[1] Vor seiner Karriere lernte er den Beruf des Autoschlossers.[1] Bücker wohnt in Beirut und ist mit einer Zahnärztin verheiratet.[1]

Karriere als Fußballspieler

Bücker begann seine Profikarriere 1969 bei Borussia Dortmund, mit diesem Verein stieg er 1972 aus der Bundesliga ab. Nach einem Jahr in der zweiten Liga wechselte er zum MSV Duisburg, wo er fünf Jahre in der Bundesliga spielte. Nach drei Jahren bei Al-Ittihad in Saudi-Arabien kehrte Bücker noch einmal zurück nach Deutschland und stieg mit dem FC Schalke 04 in die Bundesliga auf. Nach dem Abstieg ein Jahr später klang seine aktive Karriere aus. Bücker wurde in der 2. Liga auf Rudi Assauers Wunsch Stand-by-Profi und Co-Trainer unter Coach Diethelm Ferner.[2]

Karriere als Trainer

Bücker lebt seit Mitte der 1980er Jahre im Nahen Osten. Als Trainer arbeitete er in Kuwait, Ägypten, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Libanon. Als Trainer von Ismaily SC erreichte er 2003 mit dem ägyptischen Klub die Endspiele der CAF Champions League gegen den FC Enyimba aus Nigeria. 2010 trainierte er die ägyptische Mannschaft Masry Port Said. Seit dem 26. Juli 2011 ist er Trainer des libanesischen Erstligisten Al Ahed. Am 3. August 2011 übernahm er zudem wieder nach 2001 das Amt des libanesischen Nationaltrainers.[3] Zum ersten Mal in der Geschichte des Libanons schaffte es ein Trainer, die Mannschaft zur letzten Qualifikationsrunde einer Weltmeisterschaft zu führen.[4] Am 26. Mai 2013 reichte er mit Torwarttrainer Christian Schweichler und seinem Co-Trainer, dem Niederländer Peter Meindertsma, seinen Rücktritt bei der Fédération Libanaise de Football Association ein.[5]

Nach dem Rücktritt im Libanon übernahm Bücker eine neue Aufgabe in Saudi-Arabien, wo er die Mannschaft von Al-Ettifaq trainiert. Neben seinem Traineramt ist Bücker noch Direktor einer privaten Fußballakademie.[6]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Hinweis in: Gregor Schnittker: Theo Bücker - Für immer Beirut, für immer Borusse; in: Borussia - Das Mitgliedermagazin, Ausgabe 181, April 2021, S. 108 ff.
  2. Dieser Ex-Profi spielte für S04 und BVB - ohne Derbysieg
  3. transfermarkt.de: Bücker wieder Nationaltrainer
  4. [1] Libanons Nationaltrainer Theo Bücker im Interview Ich bin ein Zauberer!
  5. Torwart-Magazin: Rücktritt von Christian Schweichler als TW-Trainer im Libanon
  6. Hinweis in: Echt-Das Stadionmagazin, Heft 48 vom 17. November 2012, S. 19