Tim Albutat

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Tim Albutat

Tim Albutat (2015)
Spielerinformationen
Geburtstag 23. September 1992
Geburtsort Wehen (Taunusstein), Deutschland
Größe 184 cm
Position Mittelfeld
Vereine in der Jugend
0000–2008
2008–2011
SV Wehen Wiesbaden
SC Freiburg
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
2010–2014
2013–2014
2014–2020
2020–2021
2022–
SC Freiburg II
SC Freiburg
MSV Duisburg
KFC Uerdingen 05
FC Schalke 04 U23
89 (4)
2 (0)
150 (7)
19 (1)
9 (0)
Nationalmannschaft2
2010 Deutschland U18 3 (0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: September 2022
2Stand: 2018-05-24

Tim Albutat (* 23. September 1992 in Wehen (Taunusstein)) ist ein deutscher Fußballspieler.

Leben

Albutat machte 2011 sein Abitur. Von 2012 bis 2013 arbeitete er als Küchenhilfe in einem Freiburger Restaurant.

Karriere

Im Verein

In seiner Jugend spielte Albutat beim SV Wehen Wiesbaden in seiner Heimatstadt Taunusstein. Mit 15 Jahren fiel er dem SC Freiburg bei einem Sichtungsturnier auf, woraufhin er mit seinem Vereinskollegen Alexander Schwolow in den Breisgau wechselte. Mit der A-Jugend Freiburgs gewann er in der Saison 2010/11 den DFB-Junioren-Vereinspokal. Im Finale gegen den Nachwuchs Hansa Rostocks führte er seine Mannschaft als Kapitän aufs Feld und verwandelte im Elfmeterschießen den letzten und entscheidenden Elfmeter.

Seit der Saison 2010/11 steht er im Regionalligakader der zweiten Freiburger Mannschaft. Die Mannschaft führt er seit einiger Zeit auch als Kapitän an. Sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gab er am 11. Mai 2013 beim Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth, als er gegen Ende des Spiels für Cédric Makiadi eingewechselt wurde.

In den Profikader zur Saison 2013/14 wurde er nicht aufgenommen, allerdings bestritt er für die erste Mannschaft ein Spiel in der Bundesliga sowie zwei Spiele in der Europa League, darunter eines gegen den FC Sevilla. Weiterhin spielte er für die viertklassige Zweitvertretung der Freiburger. Am 17. Mai 2014 wurde er verabschiedet, nachdem er sein letztes Heimspiel für die Mannschaft absolvierte.[1]

Wegen der großen Konkurrenzsituation im defensiven Mittelfeld unterschrieb er in der darauffolgenden Transferperiode einen Zweijahresvertrag beim drittklassigen MSV Duisburg. Dieser vereinbarte mit dem SC Freiburg ein Leihgeschäft inklusive Kaufoption.[2] Beim MSV konnte er sich einen Platz in der ersten Elf erkämpfen und schaffte mit der Mannschaft 2015 den Aufstieg in die 2. Bundesliga, stieg im Jahr darauf aber mit dem MSV gleich wieder ab. Zur Spielzeit 2016/17 erwarb der MSV Duisburg die Transferrechte an Albutat und stattete ihn mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2019 aus.[3] Mit dem MSV stieg er als Drittligameister 2017 erneut in die zweite Liga auf und zwei Jahre später wieder ab.

Zur Saison 2020/21 wechselte er zum Ligakonkurrenten KFC Uerdingen 05 und unterschrieb dort einen Vertrag bis Sommer 2022.[4] Albutat kam 19-mal (18-mal von Beginn) in der 3. Liga zum Einsatz und erzielte ein Tor. Der KFC erreichte auf dem 16. Platz zwar den sportlichen Klassenerhalt, jedoch konnte der insolvente KFC nicht mehr für die 3. Liga melden. Aus diesem Grund verlor sein Vertrag seine Gültigkeit und er verließ den Verein.

Albutat unterschrieb daraufhin im Sommer 2022 einen Einjahresvertrag bei FC Schalke 04, für dessen zweite Mannschaft er in der Regionalliga West zum Einsatz kommt. [5]

Nationalmannschaft

Im März und April 2010 lief Albutat in drei Partien für die deutsche U-18-Nationalmannschaft auf.[6]

Erfolge

  • 2017: Meister der 3. Liga und Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga (mit dem MSV Duisburg)
  • 2015: Vizemeister der 3. Liga und Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga (mit dem MSV Duisburg)
  • 2011: Gewinn des DFB-Junioren-Vereinspokals (mit der U-19 des SC Freiburg)

Weblinks

Einzelnachweise