Ulrik Remy

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Ulrik Remy (* 24. Februar 1949 in Gelsenkirchen-Buer) ist ein deutscher Schriftsteller, Komponist und Liedermacher.

Ulrik Remy (links) 1974 zu Gast beim Herner Krankenhausfunk Forum 7. Rechts Moderator Alf Rolla

Leben

Remy wuchs die ersten Jahre in Wattenscheid auf. 1956 zog seine Familie mit ihm nach Weiden bei Köln. Ab 1960 besuchte er das Internat Landheim Schondorf. Im Nachbardorf wohnte der Komponist Carl Orff. Mit ihm und dem Dirigenten Rafael Kubelík begann seine musikalische Ausbildung. Nachdem er im Januar 1956 sein Debütkonzert dirigiert hatte, wurde er nach Köln geholt und machte dort 1969 sein Abitur.[1] Während seines Jurastudiums in Köln erlebte er ab 1971 erste Erfolge als Liedermacher. Er wechselte dort als Künstler ins Profilager, schrieb Lieder, Gedichte, Drehbücher und Geschichten, moderierte, schauspielerte, führte Regie und trat auch als Sänger auf.[2] 1974 erschien sein Debütalbum Jeder kommt irgendwoher, noch unter dem Namen „Ulrik“. 1978 gründete er „Remy Music“ und produzierte seine Platten selbst. 1981 zog er sich von der Bühne zurück und übersiedelte nach Italien.

1982 übernahm er eine Stelle als Radiomoderator bei einer Lokalradiostation in Portoferraio, Italien. Er erhielt einen Linguistik-Lehrauftrag an der Universität Siena, wo er 1985 ein Doktorat erreichte.

1983 war er Gründer und Betreiber von RadioMar in Alicante, Spanien. 1990 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Schriftsteller und Sprachenlehrer, bevor er 1994 in die Vereinigten Staaten auswanderte, wo er als Manager in verschiedenen Software- und Telekommunikationsunternehmen tätig war.

Nachdem die Anlage seiner Firma MacroTEL 2004 durch einen Hurrikan zerstört wurde, arbeitet er nur noch als Komponist und Schriftsteller.[1] Im August 2015 kehrte er nach Deutschland zurück; zurzeit lebt er in Aachen.

Preise und Ehrungen

International Federation of Festival Organizations (FIDOF)- Goldmedaille Preis des Europäischen Städtetages (1985)

Sieger des INTROFESTICUR in Willemstad/Curação (1987)

Diskografie

  • 1973 – Jeder kommt irgendwoher – LP, 12 Lieder – Philips
  • 1974 – Wieder unterwegs – LP, 9 Lieder – Philips
  • 1976 – Freiheit ist kein bunter Vogel – LP, 12 Lieder – Intercord
  • 1977 – Steine in den Rhein – LP, 10 Lieder – Hansa/der andere song
  • 1978 – Nur ein Lied – LP, 12 Lieder – Remy Music (Eigenverlag)
  • 1980 – Pflastertreter – LP, 10 Lieder – Remy Music (Eigenverlag) / CBS Aladin
  • 1981 – Asche & Perlen – MC, 12 Lieder (div. Auflagen mit unterschiedlichen Titeln) – Remy Music (Eigenverlag)
  • 2006 – Everglades Symphony - Sinfonie Nr. 1 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2006 – Sinfonia Atlantica - Sinfonie Nr. 2 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2006 – Green River Cantata - Kantate für Chor, Soli und Kammerorchester - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2008 – Spring ("Frühling") - Sinfonie Nr. 3 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2008 – Liberty Bell - Sinfonie Nr. 4 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2009 – Concerto for Piano, Violin, and Orchestra - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2009 – Piano Concerto op. 15 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2009 – Remy Reads Remy - Hörbuch (englisch) - Remy Media Audiobook (Eigenverlag)
  • 2009 – Remy Liest Remy - Hörbuch - Remy Media Audiobook (Eigenverlag)
  • 2010 - The Song of the Phoenix - Sinfonie Nr. 5 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2011 - Raritäten - 18 zuvor unveröffentlichte Lieder - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2011 - Piano Concerto # 2 op. 17 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2012 - War Symphony - Sinfonie Nr. 6 op. 18 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2012 - Cello Concerto op. 19 - Remy Media (Eigenverlag)
  • 2014 - "Nathan" - Sinfonie Nr. 7 op. 20 (Eigenverlag)
  • 2014 - "Sing What Must Be Sung" - Folk Favorites Vol. 1 (Eigenverlag)
  • 2014 - Violin Concerto op. 21 (Eigenverlag)
  • 2015 - "All The Joy That Is Mine" - Folk Favorites Vol. 2 (Eigenverlag)
  • 2016 - "A Mighty Restless Man" - Folk Favorites Vol. 3 (Eigenverlag)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Biografie, Webpräsenz Ulrik Remy, abgerufen am 18. Oktober 2015
  2. Kurzbiografie auf liedermacher-forum.de, abgerufen am 18. Oktober 2015