Uwe Höfer

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Uwe Höfer
Spielerinformationen
Geburtstag 21. Juli 1959
Geburtsort Dülmen [1], Deutschland
Größe 178 cm
Position Sturm
Vereine in der Jugend
0000–1973
1973–1977
DJK Adler Buldern
FC Schalke 04
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1976–1980
1977–1978
1979
1980–1985
1985
1985–1987
1987–1989
FC Schalke 04
→ SC Westfalia Herne (Leihe)
→ Karlsruher SC (Leihe)
Kickers Offenbach
1. FC Saarbrücken
Alemannia Aachen
Viktoria Aschaffenburg
10 0(2)
19 0(9)
8 0(4)
144 (39)
4 0(0)
27 0(3)
[2] 24 0(4)
Nationalmannschaft
1973
1976–1977
Schüler-Nationalmannschaft
Jugend-Nationalmannschaft
4 0(?)
20 (13)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Uwe Höfer (* 21. Juli 1959 in Dülmen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Karriere

Schüler-Nationalspieler Höfer spielte in der Jugend bei DJK Adler Buldern[3][4] und wechselte 1973 nach Gelsenkirchen in die Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04. Mit dem Schalker Nachwuchs konnte er mehrere große Erfolge feiern. Der Höhepunkt in seiner Jugendkarriere war der 5:1-Sieg im Endspiel um die Deutsche A-Jugendmeisterschaft 1976 gegen Rot-Weiss Essen, bei dem er selbst zwei Tore erzielte.

In der Saison 1976/77 stand er erstmals im Profikader des Klubs. Am 26. Februar 1977, dem 23. Spieltag, kam Höfer bei der 2:3-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig zum ersten Mal in der Bundesliga zum Einsatz, als er in der 72. Minute für Mathias Schipper eingewechselt wurde. Das blieb auch sein einziges Ligaspiel in der Saison 1976/77.

Am Ende der Hinrunde der Saison 1977/78 wurde Uwe Höfer an den SC Westfalia Herne in die 2. Bundesliga Nord verliehen. Hier erzielte er in 19 Spielen neun Tore. Zur Saison 1978/79 kehrte Höfer zum FC Schalke 04 zurück. Allerdings wurde er nach nur einer Partie in der Hinrunde bei der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf wieder in die 2. Bundesliga (Süd) an den Karlsruher SC verliehen. Gleich in seiner ersten Partie gegen den FC Hanau 93 (1:4) schoss er zwei Tore für den KSC. Nach sieben weiteren Partien und zwei Toren wechselte Uwe Höfer zum FC Schalke 04 zurück.

Peter Sandhofe (rechts), Uwe Höfer (links) und Jörg Feldmann (Mitte) im August 2016

Auch in der Saison 1979/80 konnte Höfer sich nicht als Stammspieler durchsetzen; er absolvierte sieben Spiele und schoss immerhin zwei Tore. Im November 1980 verließ Höfer den Klub nach nur zehn Partien in vier Spielzeiten und zwei Toren Richtung Kickers Offenbach in die 2. Bundesliga. Hier avancierte er sofort zum Stammspieler unter Franz Brungs. In der Saison 1984/85 verließ er den Klub nach seiner Rekordsaison mit 15 Toren in 32 Spielen und insgesamt 39 Toren in 144 Partien Richtung 1. FC Saarbrücken.

Hier machte Uwe Höfer jedoch nur vier Spiele, und ging nach nur vier Monaten im Dress des FCS zu Alemannia Aachen. In seiner ersten Saison am Tivoli schoss Höfer in 19 Spielen drei Tore, in seiner zweiten Saison machte er nur acht Spiele und kein Tor. Zur Saison 1987/88 wechselte er zu Viktoria Aschaffenburg in die Amateuroberliga Hessen. Bekannt als „Uwe aus der Hessenliga“ wurde Höfer, als er im Oktober 1987 in Aschaffenburg den Bundesliga-Tabellenführer 1. FC Köln mit seinem Siegtreffer zum 1:0 aus dem DFB-Pokal schoss.[5] Nach dem Aufstieg spielte Höfer noch 24-mal und schoss vier Tore. Danach beendete Höfer seine Profikarriere.

Privates

Höfer wohnt in Haltern am See im Münsterland und arbeitet als kaufmännischer Angestellter[5].

Einzelnachweise

  1. Porträt im Schalker Kreisel Nr. 20-1978/79, S.55
  2. ohne die Partien der Saison 1987/88
  3. Spielerprofil auf ludwigspark.de
  4. Spielerprofil auf alemannia-aachen.de
  5. 5,0 5,1 Als »Uwe aus der Hessenliga« den 1. FC Köln abschoss In: main-netz.de. 24. Oktober 2007, abgerufen am 17. Februar 2013