Volkshaus Rotthausen

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Volkshaus Rotthausen
Grüner Weg.jpg
Art des Denkmals: Baudenkmal
Standort: Grüner Weg 3
Stadtteil: Rotthausen
Baujahr: 1920
Seit wann in Denkmalliste: 07.05.1984
Bemerkung: Architekt: Prof. Alfred Fischer, Essen
Dokument der Denkmalbehörde: A006.pdf
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Das Volkshaus Rotthausen ist eine Veranstaltungs- und Begegnungsstätte im Gelsenkirchen-Rotthausen, Grüner Weg 3, und steht seit dem 7. Mai 1984 auf der Denkmalliste. Ursprünglich als „Jugendhalle“ geplant, wurde es in den Jahren 1920 und 1921 nach Plänen des Architekten Alfred Fischer im Stil des Backstein-Expressionismus erbaut. Eingeweiht wurde das Haus am 10. Dezember 1920. Besonders schön sind die nach Fotos rekonstruierten Kunstschmiedeeisernen Leuchten im Eingangsbereich.

Das Volkshaus der zu dieser Zeit selbständigen Bürgermeisterei Rotthausen im Landkreis Essen wurde eine Art „Mehrzweckhaus“ und Rathaus; nach der Eingemeindung 1924 zu Gelsenkirchen erlebte es eine wechselvolle Geschichte und wurde in unterschiedlichster Weise genutzt: Es wurde Kultur- und Bürgerhaus, anschließend Jugendherberge. In der NS-Zeit war es SS-Führerschule, im Zweiten Weltkrieg diente es als Kaserne und Lager für Kriegsmaterial. Nach 1945 zur DRK-Station umfunktioniert, war es eine Zeit lang Polizeiwache, später jahrelang Lehrlingsheim der Zeche Dahlbusch.

Nach einer umfangreichen Sanierung in den Jahren 1987 und 1989 dient es heute den Rotthauser Bürgern als Kultur- und Veranstaltungsort: Neben Konzerten und Ausstellungen proben hier Musik-, Theater- und Karnevalsvereine sowie Sportvereine. Das Volkshaus ist auch Sitz des SPD-Ortsvereins Rotthausen, des Heimatbund Gelsenkirchen e.V. sowie des Stadtteilarchiv Rotthausen e.V. .

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