Wilhelm Ernst

Aus Gelsenkirchener Geschichten Wiki
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Wilhelm Ernst (* 25. August 1905 in Gelsenkirchen; † 23. Juli 1952 in Münster [1]) war in den 1930er und 1940er Jahren ein starker deutscher Schachspieler.

Zunächst errang Ernst lokale Erfolge in Westdeutschland: 1934 wurde er erstmals Westfalenmeister, 1935 belegte er im Zonenturnier in Köln Platz drei hinter Ludwig Rellstab und Ludwig Engels, wodurch er sich für das Turnier um die Liste der Meisterschaften des Deutschen Schachbundes in Aachen im selben Jahr qualifizierte, bei dem er gemeinsam mit Carl Ahues und Paul Michel Rang zwei hinter Kurt Richter belegte. 1936 wurde er für die inoffizielle Schacholympiade in München nominiert. Hier überzeugte er mit einem Ergebnis von 9,5 aus 14 (+8, -3, =3). Danach gewann er das Turnier in Weidenau (Siegen) 1937. 1938 wurde er im Zonenturnier von Heilbronn Fünfter.

Insgesamt siebzehnmal spielte Ernst für die deutsche Mannschaft.

Von Beruf war Ernst Stadtoberinspektor in Gelsenkirchen und wohnte in der Bokermühlstraße 49.[2]

Einzelnachweise

  1. Stadtchronik 1952
  2. Adressbuch Gelsenkirchen 1951