Wilhelmstraße

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Dieser Artikel betrifft die heutige Wilhelmstraße. Für andere Bedeutungen siehe Wilhelmstraße (Begriffsklärung).
Straße in Gelsenkirchen

Wilhelmstraße

Hausnummern (ungerade): 15 - Ende
Hausnummern (gerade): 16 - Ende
Stadtteil: Erle
Postleitzahl: 45891
Bevölkerung
(Stand 31.12.2020 • Quelle: Stadt Gelsenkirchen )
Einwohner dieser Straße: 483
davon weiblich: 240
Lagekarte
 
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Die Wilhelmstraße ist eine Straße in Gelsenkirchen. Die Wilhelmstraße beginnt im Stadtteil Erle mit der Hausnummer 13.

Geschichte

Die Wilhelmstraße liegt zwischen der Darler Heide und der Hermannstraße. Sie ist nach dem ersten deutschen Kaiser Wilhelm benannt. An ihr entwickelte sich ab 1882 das erste Bergwerk im Erle, die Zeche Graf Bismarck, der Schacht 2, und da lag es nahe, der Straße den Namen des Kaisers zu geben, für den Bismarck als Kanzler regiert hatte. Die Wilhelmstraße gehört zu den drei alten Verbindungswegen zwischen Erle und Buer, die schon um 1840 katasteramtlich aufgezeichnet wurden. Frankampstraße, Cranger Straße und Heistraße. Ihre erste Seitenstraße war ab 1888 die "Große Kolonie", die Auguststraße. Das prächtigste Haus war die 1889 erbaute Gastwirtschaft Aldenhof an der Kreuzung zur Weststraße, in dem später auch ein Kino war (Camera-Theater). Die Zeche Graf Bismarck errichtete 1907 die Beamtenhäuser beiderseits der Zecheneinfahrt zu Schacht 2, die heute unter Denkmalschutz stehen. In der Katasterkarte, die 1895 zur Marktplatzschenkungsurkunde der Grafen von Berge gehörte, heißt die Wilhelmstraße noch Heustraße (Heistraße). Noch heute fängt die Wilhelmstraße ab der Darler Heide mit der Hausnummer 13 an.

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